Das achte Fierotreffen bei Charly

Am 15. Mai 1999 fand in Augsburg das achte Fierotreffen bei Charly von D&S statt. Hier sind meine Impressionen.

Wichtig! Ich veröffentliche hier auch durchaus Großaufnahmen von einigen Leuten, von denen ich hoffe, daß sie nichts dagegen haben. Wenn doch, dann reicht eine Benachrichtigung, und sie werden entfernt. Außerdem noch etwas: Ich wäre froh darüber, wenn Leute, die anwesend waren, mich bei der Beschreibung unterstützen könnten, und mich ggf. korrigieren oder ergänzen könnten, danke!

Die angezeigten Bilder sind nur 'ne Vorschau, ein Klick auf die Bilder lädt die große Variante. (640x480)

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Treffen, bei dem ich auch fleißig fotografieren werde.

Bilder


Es fing gleich gut an. Ich hatte mich mit den Leuten der Stuttgarter Interessengemeinschaft auf einem Autobahnparkplatz verabredet. Es war auch ein "Fremdfahrzeug" - dieser Firebird - dabei. Hmm, war der Wagen beleidigt, ein Außenseiter zu sein? Das weiß wohl niemand, auf alle Fälle wollte er nicht mehr anspringen...


Dies ist Jens Rehfuss, der Organisator und Koordinator der Stuttgarter Fiero-Interessengemeinschaft.


Eine Besonderheit des Fieros ist sicherlich, daß er aufgrund seiner Konstruktion leicht umgebaut werden kann, hier ist ein Fiero in Gestalt eines Ferraris.


Auch die Polizei, unsere Freunde und Helfer, scheinen sich für Fieros zu interessieren. Der Wagen fuhr zweimal an uns vorbei, bis er anhielt.


Der Polizist (Das Gesicht ist geschwärzt, da er gegen die Veröffentlichung Einspruch erhoben hat) wollte wissen, um was für ein Fahrzeug es sich handeln würde, die technischen Daten, usw. Tja, auch Polizisten sind halt nur Menschen und manchmal sehr an Autos interessiert.


Weiter ging's zum nächsten Treffpunkt, wo weitere Fieros auf uns warteten. Das Kolonnenfahren war wirklich ein Erlebnis. Und dann kamen wir an und trafen die anderen, die schon auf uns gewartet hatten.

Nun, zweifellos eine gute Möglichkeit, um seinen Wagen vor Steinschlag und Fliegendreck zu schützen, aber das Design ist sicherlich Geschmacksfrage... ;-)


Weiter ging's in der Kolonne. Leider kommt es auf diesem Bild nicht 'rüber, aber die lange Schlange von Fieros war ein wirklich schöner Anblick. Ich fuhr in einem der letzten Wagen der Kolonne und hatte so einen wunderbaren Ausblick.


Am Zielpunkt warteten schon einige Fahrzeuge auf uns. Dies ist ein Blick in den Verkaufsraum von D&S, dem Veranstalter des Treffens.

Und hier ist er, Charly. Auch bei diesem Treffen schockierte er uns mit der Nachricht, daß dies das letzte Fiero-Treffen sei. Mir wurde erzählt, daß er dies auch schon beim letzten Mal gesagt hätte. Nun ja, wir bearbeiteten ihn an diesem Tag so lange, bis er zusagte, daß auch nächstes Jahr wieder ein Treffen stattfinden würde.


Hier klärte uns Dieter Langer (der in der Mitte) über einen Rahmenversicherungsvertrag für Fieros auf. Es klang interessant. Nur da ich Vielfahrer bin (100 km am Tag mit dem Fiero), werde ich lieber bei meiner alten Versicherung bleiben, das ist besser für die Tarife des Rahmenvertrags.


Die Preisverleihung. Es gab keine Preise für den schönsten Fiero oder so. Das war auch wohl besser so (obwohl, ich hätte für den dreckigsten Fiero gute Chancen gehabt). Es wurde nur ein Preis vergeben. Frank wurde dafür belohnt, daß er der einzige war, der bislang bei jedem der acht Treffen anwesend war.


Zusätzlich wurden aber noch drei weitere Preise vergeben, die Gewinner hatte allerdings der Zufall in Gestalt der Frau am linken Bildschirmrand ausgewählt.


Die Preise waren Warengutscheine. Natürlich hatte Charly damit ein bißchen den Hintergedanken, Kunden zu ködern (sein legitimes Recht). Lustig daran war nur, daß einer der Gewinner sowieso die nächste Woche zur Reparatur kommen wollte, naja, Pech gehabt... ;-)


Fiero? Oder Original?

Gute Frage. Die Auflösung: Es ist kein Fiero, aber es ist auch kein echter Countach, sondern eine geniale Replica auf Gitterahmenbasis.

Aber das ist ein Fiero. Zumindest war er mal einer. Der Finale, er hat wirklich eine wunderschöne Front.

Nur das Heck, hmm, so ganz mein Geschmack ist es nicht. Fierraro? Hinten Fiero, vorne Ferrari.

Ein wirklich schön gestylter Innenraum. Mit einer genialen Idee für den Bass.

Vergebt mir, wenn ich nicht weiß, welchem Ferrari dieser Umbau ähnlich sehen soll. Aber es ist auch egal, denn nach einem Fiero sieht er von vorne nicht mehr aus.

Auch von hinten ist nichts zu erkennen. Nur der typische Innenraum. Er läßt sich zwar kaschieren, wie in diesem Fall. Aber ganz wegleugnen kann er seinen Ursprung nicht.

Kunst am Fiero. Hier aus der Entfernung.

Und das ist Kunst im Fiero. 3.1 liter Hubraum durch flachere Kolben und eine andere Kurbelwelle. Außerdem hat er eine beheizte Lambdasonde und noch einiges mehr.

Und da wir gerade von Kust sprechen. Es ist bekanntlich eine Kunst, den Fiero zum Stehen zu bringen. Mit diesen Bremsen nicht mehr, denn die sind von Porsche.


Und da wir gerade die Kunst am Wickel hatten: Es ist sicher eine Kunst gewesen, diese ganzen Modelle zu sammeln und sie zusammenzubauen, aber eine noch hörere Kunst war es sicherlich, alles dies im Fiero zu verstauen. :-)


Hier ein Blick auf den Wagen des Verpackungskünstlers. Und hier ist sein Rücken zu bestaunen. Wer es noch nicht erkannt hat: Es ist Jens.

Wieviel Fieros braucht man, um eine Familie mit Kind zu transportieren? Richtig, drei. In einem fuhren die Eltern, im nächsten das Kind, im dritten der Kinderwagen. Und das alles, ohne daß ein Sitz herausgebaut werden mußte. ;-)


Und da wir gerade in der humorigen Ecke waren. Einer, der diesen Wagen gesehen hatte, meinte, daß sich wohl der Innenkotflügel abgelöst hätte. ;-) Nein, Spaß beiseite, das ist eine der Schikanen mit denen der TÜV das Leben der Amifahrer immer wieder bereichert. Was dieses Teil bringen soll, weiß wohl niemand, aber es muß dran sein...


Unsere Freunde und Helfer waren übrigens dann auch irgendwann da und fuhren langsam an den Autos vorbei. Was hatte Charly so schön bemäkelt: Kaum öffnet jemand die Motorhaube, bildet sich eine Traube drum herum. Hier der Beweis.

Und wenn sie nicht um die Autos herumstanden, erkundigten sie sich nach Ersatzteilen.


Ein Fiero? Naja, einiges stimmt ja: Es ist ein Zweisitzer, der Motor ist hinter den Plätzen angebracht, auch der Antrieb ist hinten. Die Karosserie ist nicht aus Metall. Und wie mir Jens erzählt hat, hat er auch die Space-Frame Technologie vom Fiero. Wir wußten es doch alle schon, der Smart ist vom Fiero abgekupfert. Nur das Original ist besser. ;-)


Es waren wirklich viele Fieros da. Ich habe sie nicht gezählt (leider).

Und es kamen immer wieder Nachzügler. Aber sie fanden doch immer noch ein schönes Plätzchen.

Zum entspannen ein paar

unkommentierte Bilder

von schönen Fieros.

WL steht übrigens wirklich für Winsen/Luhe, nicht irgendwelche anderen norddeutschen Städte. (Kleiner Insiderwitz) Einfallsreich oder einfach nur schrecklich? Die Farbe des mittleren Fieros fällt sicherlich auf.

Der Abend. Wir saßen gemütlich im italienischen Restaurant und erlebten das Essen. Es war wirklich spannend. Die Küche war wohl etwas überfordert vom Massenandrang, auf alle Fälle dauerte es lange, bis das Essen kam. Es verzögrte sich teilweise so stark, daß einige mit dem Essen fertig waren, noch bevor andere ihr Essen überhaupt bekommen hatten. Sehr interessant war es auch, daß die Nachricht, daß die eine Vorspeise nicht da wäre, den hungrigen Esser erreichte, als sein Hauptgericht kam. Egal, mir hat es auf alle Fälle geschmeckt (Tortellini in Safransauce mit Shrimps) Ja, ich konnte es mir merken, was ich bestellt hatte. (Im nachhinein ;-))


Der nächste Morgen. Ich verabschiedete mich von der Gastfamilie, bei der ich untergekommen war. Als ich mich nach Hotels erkundigt hatte, waren alles ausgebucht gewesen. So hat die Touristikinformation sich darum bemüht, andersweitig eine Unterkunftsmöglichkeit zu schaffen. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die beiden und an die Dame der Touristikinfo.


Einfallsreich, oder? Die Kotflügel sind an der Fronthaube befestigt. Der Grund ist eigentlich banal. Dem Besitzer hatte das doch derbe Spaltmaß nicht gefallen, also hat er das Problem auf die Seitenteile verlagert, wo es nicht so auffällt.


Ich habe mir diesen Fiero angesehen und bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Es glänzte wirklich alles an diesem Wagen, sogar die Hitzeblenden oberhalb des Auspuffrohre. Ich mußte zwangsläufig an meinen Wagen denken und schämte mich fast für seinen Zustand.


Wir besprachen abschließend noch, wie das nächste Treffen aussehen könnte. Dann ging es nach Hause. Zuerst noch zügig.

Aber dann erwischte uns doch der Stau. Mathias hatte übrigens trotz Stau einen Verbrauch von nur 8,9l/100km. Und das bei seiner veränderten Maschine. Dann soll noch jemand behaupten, Fieros wären Spritschlucker.


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