Das CCC '99 - Samstag, 7.08.99

Der Samstag. An diesem Tag kam nicht nur der Regen, nein auch die Italiener kamen und luden uns zum Essen ein. Ein Klick auf die Bilder lädt die große Variante. (1024x768)


Abseits der ganzen Technik gab es immer noch Leute, die sich zurückgezogen haben, um ein Buch zu lesen, ein richtiges Buch, in Papierform. Und wenn ich es richtig gesehen habe, so war es nicht einmal ein Computerbuch, da bin ich mir allerdings nicht sicher. So oder so zeigt es, daß man auf dem Camp auch entspannen konnte.


Dieser nette Haufen hat uns morgens mit Kaffee versorgt, mittags mit Suppe, Kuchen gab es auch. Okay, ich habe gelogen, ich trinke keinen Kaffee und ich mag keine Suppen, aber ich hätte den Dienst angenommen, wenn ich die Zielgruppe gewesen wäre. Es gab dort auch "Chai" oder so ähnlich, was wohl irgendetwas seltsames teeähnliches war. Vielleicht kann mir jemand, der es probiert hat beschreiben, was es war?

An dieser Stelle noch einmal meinen Dank an die Leute, denn sie hatten uns kurz einen ihrer Wasserkanister ausgeliehen, so daß wir Wasser zum Kochen und abwaschen hatten.



Und hier die andere Möglichkeit, etwas zu essen. Basierend auf Fladenbrot, gab es Hamburgerähnliches, genannt "Wagenburger" und komplett vegetarisch (und lecker!). Außerdem konnte man auch sein Fladenbrot mit Bananenscheiben und Erdnußbutter und/oder Nuß-Nougat-Creme bekommen, auch das hat mir sehr gut geschmeckt.

Es gab außerdem noch (nur leider habe ich sie nicht fotografiert), Hanf-Waffeln. Einmal "entschärft", d.h. THC-frei und einmal mit Hanf-Schnaps als sogenannte "Space-Waffeln", lecker! Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ziehen diese ganzen Truppen durch das Land und versorgen auf großen Treffen die Leute mit Eßbarem. Ich hoffe, daß sie bei einem möglichen nächsten CCC wieder dabei sind.



Wie ich es schon oben geschrieben habe, es war der Tag, an dem der Regen kam. Es wurde stürmischer, so begannen wir, unsere beiden Zelte stärker gegen den Wind zu schützen. Das Camp-Radio sendete übrigens ständig eine Regenwarnung aus und gab Hinweise, damit Kurzschlüsse vermieden werden konnten.


Schließlich befestigten wir auch noch eine Plane zwischen unseren beiden Zelten, denn wir wollten ja nicht naß werden, wenn wir zwischen Schlaf- und Wohnzelt wechselten. Das Camp-Radio sendete dann irgendwann "Es hat definitiv angefangen zu regnen" und gab Warnhinweise. Die englische Fassung der Warnmeldung enthielt den Text: "this is not a test" ;-)


Hier einmal der Blick auf die gemütlichen stillen Örtchen, auf die wir uns zurückziehen konnten. Leider gab es - naturbedingt - kein fließendes Wasser, außer dem selbsterzeugten natürlich, außerdem waren die Toiletten schnell voll. Die Toiletten sind eine der Sachen, die auf der HIP besser waren, was allerdings kein Wunder war, da ja die HIP auf einem richtigen Campingplatz stattfand.


Einfach mal ein Blick auf unsere Zelte, jetzt in Regenausstattung mit Plane zwischen beiden Zelten. Falls jemandem die Bilder, die ich hier zeige, irgendwie menschenleer vorkommen, dann liegt es nicht daran, daß sowenige da gewesen wären, nein, viel mehr liegt es an diesem Fotografierverbot. Ich hätte es besser gefunden, wenn es - analog zur HIP - Zonen gegeben hätte, in denen das Fotografieren verboten gewesen wäre.


Dies zeigt unsere beiden Hubs. Den oberen haben wir noch schnell auf dem Camp gekauft, eine Firma hatte mitgedacht, und Geräte zu wirklich fairen Preisen angeboten. Da der Hub doch ziemlich heiß wurde, haben wir einen Lüfter dazu benutzt, die beiden Geräte zu kühlen.


Die beiden Italiener sind beim Spaghettikochen. Irgendwann am Nachmittag waren sie vorbeigekommen und hatten etwas davon erzählt, daß sie uns zum Essen einladen wollten, oder so. - "Oder so" deswegen, weil ich zugegebenermaßen nicht gerade jedes Wort verstanden habe, was sie erzählt haben. Englisch mit italienischem Akzent und italienischer Geschwindigkeit ist echt eine harte Sache. ;-) - Nun ja, auf alle Fälle kamen sie dann irgendwann und kochten los. Dann kamen noch ein paar Bekannte vorbei, die auch mitaßen, und so saßen und standen wir dann mit Spaghetti mit Tomatensauce und Rot- und Weißwein und waren glücklich.


Die Spaghetti-Truppe. ;-) Das ist eine der schönen Sachen an solchen Treffen, man lernt Leute kennen. Ich muß immer wieder über Leute lachen, die behaupten, daß Computer zur Vereinsamung führen. Ich habe soviele Leute über das Fidonet und das Internet kennengelernt, mit denen ich später fast ausnahmlos auch im "echten Leben" wunderbar zurechtkam. Ich kann eigentlich eher das Gegenteil behaupten: Der Computer bringt die Menschen zusammen und das sogar Rassen und Kultur-übergreifend über alle Altersschichten.


Genug philosophiert, genießt einfach das Bild. ;-)


Weiter zum Sonntag.

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