Rassen auf Dabo

Auf Dabo gibt es einige verschiedene Rassen. Wer wäre besser dazu geeignet, darüber zu erzählen, als einer der dortigen Bewohner. Icarus über die Rassen auf Dabo:

"Auf meinem Planeten leben die folgenden Rassen: Die Draks, die Parden, die Wulf, die Berin, die Zenta und die Lowa.

Draks

Wir Drak haben eine hellbraune Haut, mit kleinen, roten Augen, langem weißen Haar, einem kräftigen Schwanz und Flügeln. Unsere Ohren sind klein und seitlich am Kopf angebracht, die Nasen sind im Vergleich zu denen der Parden recht groß und nach unten geöffnet. Von allen Rassen auf Dabo sehen wir euch am ähnlichsten.

Wie schon vorhin erwähnt, leben wir in Clans zusammen. Wir werden nach unserer Geburt sofort von der Mutter getrennt und von den Alten erzogen und wohnen in Gemeinschaftsunterkünften. Wir kennen unsere genauen Geburtstage nicht, nur das Geburtsjahr. Alle Veränderungen finden immer in der Mitte des Jahres (am 01.05.) statt. Mit sieben Jahren wird angefangen, uns Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Ab diesem Alter werden wir auch immer wieder zu Hilfsarbeiten herangezogen.

Mit zwölf Jahren ziehen wir in die Hütten der Heranwachsenden um. Dort leben wir das erste Mal ohne direkte Aufsicht durch die Alten. Wir sind für uns selber verantwortlich. Der Hüttenleiter sorgt dafür, daß trotzdem alles in geregelten Bahnen abläuft. Der Hüttenleiter wird von allen Hüttenbewohnern gewählt und stammt immer aus dem ältesten Jahrgang. Mädchen und Jungen wohnen in getrennten Hütten, haben aber Kontakt zueinander. Sexueller Kontakt ist solange verboten, bis wir nicht Erwachsene geworden sind.

In dieser Phase wird unsere geistige Ausbildung abgeschlossen, und wir werden verstärkt für körperliche Tätigkeiten eingesetzt. Mit sechzehn Jahren werden wir erwachsen. Dann entscheiden die Alten aufgrund ihrer Beobachtungen und Gespräche mit den Ausbildern, wer welchen Beruf ausüben wird.

Dies wird den Heranwachsenden mit der Zeremonie der "Weihe'' mitgeteilt. Ab da sind wir offiziell erwachsen. Wir ziehen in die Hütten unserer Kollegen um, die eine fachspezifische Ausbildung durchführen. Wenn sie zu alt für diese Tätigkeiten geworden sind, werden einige Kindererzieher, die Fähigsten kommen in den Rat der Alten, der aus jeweils zehn Mitgliedern besteht. Aus ihrer Mitte wird dann der Dorfälteste gewählt. Die Alten, die der Gesellschaft nicht mehr dienen können, werden bis zu ihrem natürlichen Tod von anderen Alten gepflegt.

Parden

Die Parden sind elegante, geschmeidige Wesen mit einem hellbraunen Fell mit schwarzen und weißen Flecken. Sie haben dünne, bewegliche Schwänze, nach oben abstehende, spitze Ohren, mit Fell bewachsene Köpfe und große, goldgelb leuchtende Augen, vorstehende Kiefer und kleine Nasen.

Die Parden leben im Familienverbund. Nach der Schwangerschaft bleibt meistens ein Elternteil zu Hause, und übernimmt die Erziehung, häufig arbeiten die Elternteile halbtags und kümmern sich abwechselnd um die Kinder. Wenn beide Elternteile arbeiten müssen oder wollen, übernehmen priesterliche Kindergärten und Betreuer die Erziehung.

Mit dem Alter von sechs Jahren beginnt die schulische Ausbildung in Ganztagesschulen, in denen Vormittags der Unterricht stattfindet, Mittags gegessen wird, und am Nachmittag die Hausaufgaben durchgeführt werden, Nachhilfe gegeben wird, oder Arbeitsgemeinschaften und Sport stattfinden.

Ab der fünften Klasse können die Schüler zwischen den ersten Kursen auswählen. Im Laufe der Jahre wächst die Anzahl der Kurse, so daß sich das Klassenwesen praktisch auflöst.

Die Schulpflicht beträgt zehn Jahre. Nach einem ,,Orientierungsjahr'' entscheiden sich etwa 20% dafür, in Hochschulen ihre geistige Ausbildung weiterzuführen. Die Parden, die gut genug sind, werden ohne weitere Prüfung übernommen. Andere, die ebenfalls studieren möchten, müssen eine Aufnahmeprüfung bestehen. Das Studium dauert je nach Studiengang und Lernerfolg zwischen drei und acht Jahren. Die Priester rekrutieren ihren Nachwuchs hauptsächlich aus den Studenten, nur die Katak, die Polizei, besteht nicht aus ihnen.

Wenn die Parden nicht mehr arbeiten können oder wollen, übernehmen die Priester die Pflege, falls sich die Kinder nicht um ihre Eltern kümmern können.

Wulf

Durch ihr dickes Fell und ihre spitzen Gesichter, die noch spitzer sind, als die der Parden, wirken sie noch eher wie Tiere. Ihre Fell ist länger als das der Parden und ist komplett in einem dunklen Braun gehalten. Sie sind ein Volk der Dichter und Denker. Viele von ihnen gehören dem Mondkult an - im Gegensatz zum Glauben an Lota, dem Staatsglauben. Sie sind rebellisch und vorsichtig, fast schon paranoid, aber die, die sie zu ihren Freunden zählen, die beschützen sie und stehen immer für sie ein.

Berin

Entschuldigt, aber ich habe die Berin nie besucht. Ich habe zwar schon ein paar gesehen, aber ich weiß wenig über ihre Lebensweise. Ich habe im Camp meinen ersten getroffen. Sie sind groß und massig. Ihr Fell ist dunkelbraun, fast schon schwarz. Sie sind meistens recht gemütlich.

Zenta

Über die Zenta weiß ich noch weniger. Ich habe in meinem Leben noch nie welche gesehen. Sie leben sehr abgeschieden. Sie sind die einzigen, die auf vier Beinen gehen.

Lowa

Die Lowa sind mir ebenfalls kaum bekannt, leider. Sie sehen den Parden ähnlich, haben aber ein einfarbiges, gelbes Fell, das länger als das der Parden ist."

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