Veranstaltet wurde die Party von der GIANS AG, die von einigen Sponsoren unterstützt wurde, ohne die die Party wohl nicht möglich gewesen wäre.
Die Organisation
Die Organisation war wirklich sehr gut. Angefangen bei der Technik. Das Netzwerk war ein geswitchtes 100MBit-Netzwerk, das Kapazitäten für 140 Personen zur Verfügung stellte. Von Gians wurden zwei Linux und Windows NT-Server zur Verfügung gestellt, auf denen unter anderem einige Spieleserver liefen und die Kommunikation regelten.
Laut Aussage der Organisatoren war die Performance der Linux-Spieleserver beachtlich, obwohl bis zu 5 verschiedene Spiele auf den Konsolen liefen. Das freut mich als Linux-Fan natürlich besonders. Zusätzlich zu diesen Servern hatte eine der Sponsoren einen Fileserver mit einem Raid-5-System zur Verfügung gestellt.
Weiterhin hatten wir ein Web-Terminal stehen und eine Webcam lief, die aktuelle Bilder des Treffens im Internet zur Verfügung stellte.
Soweit zur hervorragenden Technik. Wer einmal selber versucht hat, eine solche Party auf die Beine zu stellen, weiß, daß alleine das Netzwerk und dessen Performance (bzw. die mangelnde) einen zum Wahnsinn treiben kann, wenn man nicht vernünftig geplant hat.
Eine weitere Sache, die es auf Treffen immer wieder zu organisieren gibt, ist das Essen. Nun, hier gab es nicht nur eine Küche vor Ort, die uns unter anderem mit Pizza und Kartoffelsalat (lecker!!!) versorgte, nein, wir konnten sogar vor Ort Essen beim Burger King bestellen, das prompt geliefert wurde. Leider hatte ich erst spät in der Nacht Hunger, so daß ich diesen Service leider nicht in Anspruch nehmen konnte.
Und noch etwas, das organisiert war: Eine Ruhezone. Das Treffen ging von Freitag bis Sonntag und irgendwann muß jeder einmal schlafen.
Die Leute dahinter
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Und hier sind einige (sicherlich nicht alle), die schon lange vor dem Treffen, dazwischen, und danach damit beschäftigt waren, und ohne die soetwas nie möglich gewesen wäre. | ![]() |
Die Stimmung
Die Resonanz war nicht so hoch wie erwartet gewesen. Statt den maximal 140 Leuten, kamen weniger als die Hälfte, allerdings lag dies vielleicht auch daran, daß trotz Werbung so ein Treffen erst bekannt gemacht werden muß.
Zu Anfang hieß es außerdem, daß nur Personen kommen dürften, die mindestens 18 Jahre alt waren, erst später - nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen - wurde diese Zugangsbeschränkung soweit gelockert, daß Jugendliche kommen durften, wenn sie eine Einverständniserklärung ihrer Eltern dabei hatten. Leider hatten das aber wohl einige Interessenten nicht mehr erfahren, so blieben sie leider zuhause.
Nun, sie hatten Pech gehabt. Diejenigen, die vor Ort waren, spielten, bis ihnen die Handgelenke wehtaten. Es fanden ständig irgendwelche Turniere statt, an denen ich am liebsten teilgenommen hätte, nur leider bin ich zum einen zu schlecht, zum anderen hatte ich mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Während mein Rechner im Alltags(Linux)geschäft sehr stabil läuft, war er als Spieleplattform mit kurzfristig besorgter 3D-Karte eine wahre Absturzfreude. So flog ich aus einigen Spielen alle 10 Minuten raus, bis ich die 3D-Karte deaktivierte und ohne spielte.
Unser bevorzugtes Spiel war "Capture the Flag" auf der Half-Life-Engine laufend. Nun, während ich im Fronteinsatz ständig erschossen wurde, hatte ich später als Scharfschütze einen nicht ganz so dramatischen Rückstand.
Aber irgendwann erwischt die Müdigkeit auch den wackersten Krieger. Verständlich, wenn man bedenkt, daß vom Freitag an gespielt wurde. Ich hatte erst am Samstag Nachmittag angefangen, war also dementsprechend "frisch". Nun ja, ich war auch nicht gerade munter, aber ich legte mich nicht hin, hatte aber auch eine Iso-Matte mitgebracht, um mich im Zweifel vernünftig auszuruhen.
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Andere hatten geschlafen. Einiger mehr komfortabel, andere weniger. Ich weiß nicht, aber ich glaube, ich könnte an der Theke nicht einschlafen, ist doch etwas unbequem, oder? ;-)
Es bleibt jetzt nur noch die Hoffnung, daß in nicht allzulanger Zeit ein zweites Treffen stattfinden wird, bei dem sich dann auch etwas mehr Leute einfinden werden. Ich werde auf alle Fälle versuchen, dafür Werbung zu machen. Zum Glück haben die Veranstalter nicht ausgeschlossen, daß es eine Wiederholung geben könnte.
Noch eine zusätzliche Info am Rand: Es gab nicht eine einzige Klage wegen Virenbefalls, geklaute Hardware oder ähnliches. Wer also wegen soetwas Angst hat, mit seinem Rechner zu Treffen zu kommen, kann beruhigt sein. Schon die Tatsache, daß Eintritt bezahlt werden mußte, hielt anscheinend einige Spinner ab, die immer eher auf Ärger aus sind.










