'Who is who' der Götterwelten

Was wollten wir schon immer über die Götter wissen? Sei es, um herauszufinden, wer zum Beispiel Eos ist, oder aber, um einen schönen Namen für seinen Rechner zu finden. Hier könnt ihr stöbern.

Wichtig

Die folgenden Informationen habe ich lediglich gesammelt. Der Ursprung sind diverse Seiten im Internet, d.h. das Copyright und auch die Gewähr für richtige (oder unrichtige) Infos liegt nicht unbedingt bei mir. Wenn ich mehrere Informationen zu einer Gottheit gefunden habe, habe ich versucht, die Informationen zusammenzufügen, ich hoffe, das Ergebnis ist richtig.

Ich habe jetzt nachträglich versucht, alle Urheberseiten zu finden, von denen ich damals die Informationen entnommen habe. Dabei stellte ich fest, daß häufig mehr als eine Seite ein und die selbe Formulierung gebrauchte, aber leider bei praktisch keiner Seite stand, von wo sie wiederum diese Informationen hatten.

Ich habe in solchen Fällen (wo es mehrere Treffer gab), mich von meinem Gefühl leiten lassen, bzw. die Seiten genommen, die den älteren Anschein machten. Bei einer Seite, die mit Word 2000 erstellt ist, kann ich z.B. die Informationen nicht herhaben, denn ich habe diese Infos lange vor Word 2000 gesammelt. ;-)

Sollte jemand weitere Infos haben, kann er sie mir gerne zur Verfügung stellen. (Dann werde ich natürlich auch seinen Namen hier erwähnen)

Inhalt

Die germanische Götterwelt

  • Asen - das Göttergeschlecht
  • Asgard - Wohnort der Asen
  • Baldur - Licht- und Frühlingsgott, Gott der Schönheit und Weisheit
  • Bragi - Gott der Dichtkunst und Beredsamkeit, ein unter die Asen aufgenommener Skalde
  • Donar - Sohn Wotans, der Donnergott mit dem Donnerhammer Mjölnir
  • Fenriswolf - ein Ungeheuer, Bruder der Hel und der Midgardschlange
  • Forseti - der Richter
  • Freya - Schwester Freys, Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe, Schirmherrin des Ackers und der Feldfrüchte
  • Frey(r) - Sohn des Nörd, Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit
  • Frigg - Frija
  • Frija - Gattin Wotans, Mutter der Götter und Menschen
  • Heimdall - der weise Wächter des Himmels
  • Hel - Göttin des Totenreiches, Tochter Lokis; auch Bezeichnung für die Unterwelt
  • Hödur - der Blinde, der Baldur tötet
  • Idun - Gattin Bragis, deren goldene Äpfel den Göttern die ewige Jugend erhalten.
  • Loki - Gott des Feuers, ein schlauer, hinterhältiger Unruhestifter, Vater des Fenriswolfs, der Midgardschlange und der Todesgöttin Hel
  • Nifiheim - wie Hel eine Bezeichnung für die Unterwelt
  • Nörd - Gott der Schiffahrt, des Reichtums und der Fruchtbarkeit, Vater des Frey und der Freya
  • Nornen - die 3 Schicksalsgöttinnen Urd (Vergangenheit, Schicksal), Werdandi (Gegenwart) und Skuld (Zukunft), die an der Weltesche Yggdrasil sitzen
  • Odin - Wotan
  • Ragnarökr - der Weltuntergang
  • Thor - Donar
  • Tiu - ursprünglich Himmelsgott, später nur noch Gott des Krieges
  • Ull - Gott der Skiläufer, Bogenschütze
  • Walhall - das Heldenparadies, wohin die Gefallenen von den Walküren gebracht werden
  • Walküren - Schildmädchen, die die gefallenen Helden (=Einherier) von den Schlachtfeld nach Walhall holen, wo sie von Wotan bewirtet werden, um beim Weltuntergang den Asen im letzten Kamp beizustehen
  • Widar - Sohn Wotans, der dessen Tod am Fenriswolf rächt
  • Wotan - der oberste der Götter; ursprünglich Sturmgott, dann Himmelsgott; dem griech.-röm. Zeus bzw. Jupiter gleichzusetzen
  • Yggdrasil - die Weltesche, an der die Nornen ihren Sitz haben
  • Ziu - Tiu

Die griechische Götterwelt

  • Aiolos - Gott der Winde
  • Amphitrite - Beherrscherin des Meeres; Gattin des Poseidon
  • Aphrodite/Venus - Göttin der Liebe und der Schöheit, Gattin des Ares
    Aphrodite war die Göttin der Liebe und mit großem Abstand die schönste Göttin. Sie spendete außerdem Fruchtbarkeit und Schönheit und wurde häufig mit einem lieblichen oder spöttischen Lächeln dargestellt. Sie war die Tochter von Zeus, ihre Mutter angeblich Dione. Aber auch hier gibt es mehrere verschiedene Quellen. Sie war verheiratet mit Hephaistos, dem lahmen, hässlichen Schmied. Sie war keine treue Gattin (Sage mit Ares!) und handelte häufig verantwortungslos. Mit Ares hatte sie zwei uneheliche Kinder. In ganz frühen Geschichten wurde sie auch als grausam und lächerlich dargestellt, was sich aber später änderte. Sie wurde zur obersten zeugenden Kraft.
  • Apollon/Apollo - Gott des Lichtes, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Gemäßigkeit, der Musik, des Gesanges, der Dichtkunst und der Weissagung, Beschützer der Herden, Helfer im Krieg
    Apollon war der Gott der Künste und Musik. Ebenso war er der Gott des Bogenschießens und der Medizin. Er beschützte die Hirten vor deren größtem Feind, dem Wolf. Auch schien er einmal ein Gott der Sonne gewesen zu sein. Er war ein unehelicher Sohn von Zeus. Seine Mutter war Leto, die in der ganzen Welt einen Platz suchte, um ihn zu gebären. Aber niemand gab ihr Schutz, weil alle die Rache von Zeus Gemahlin Hera fürchteten. Apollon hatte eine Zwillingsschwester, Artemis.
  • Ares/Mars - Gott des Krieges, auch Gott des Feldes
    Ares ist der eheliche Sohn von Zeus und Hera. Ares war der Kriegsgott der Griechen und fand am Kampf und Blutvergießen richtig Vergnügen. Er stachelte den Kampfgeist in den Kriegen sogar noch an (göttlicher Raufbold). Ares war nicht verheiratet, hatte aber häufig Liebschaften mit Frauen, darunter auch mit Aphrodite, der Frau von Hephaistos. Diese Liebschaft hatte jedoch ein schnelles Ende, als der Sonnengott Helios dieses Verhältnis Hephaistos mitteilte und dieser Ares und seine Frau in unsichtbare Ketten legte, als sie wieder gemeinsam auf dem Bett lagen: Von den Göttern wurde Ares nur ausgelacht.
  • Artemis/Diana - Göttin der Jagd, des Wachstums, der Geburt und der freien Natur; Zwillingsschwester des Apollon
    Artemis war Göttin der Hirten, Jagd und Bogenschützen. Sie war auch Beschützer der Kinder, der Jugend, besonders dabei der jungen Frauen, der Schwachen und in erster Linie der Tiere. Sie selber war eisern jungfräulich und strafte jeden, der diesen Zustand ändern wollte. Sie war außerdem eine weitere Fruchtbarkeitsgöttin und Beschützerin des ungeborenen Lebens. Diana ist auch Göttin der Geburt, der Natur und der Ernte. In ihrem Aspekt als Mondgöttin wurde sie teilweise mit den Göttinnen Selene und Hecate identifiziert. Sie war die Tochter von Leto und die Zwillingsschwester von Apollon.
  • Athene/Minerva - Göttin der Weisheit, Schirmherrin von Kunst und Wissenschaft, Schützerin der kämpfenden Helden; Tochter des Zeus
    Athene war auch eine Tochter des Zeus. Sie war die Schutzgöttin von Athen. Auch ihr Name weist auf diese Stadt hin. Ihr zu Ehren entstanden viele Tempel. Sie war außerdem Schutzgöttin des Krieges, der Weisheit und Künste. Athene wurde nicht von einer Frau geboren, sondern entsprang - nach einer Sage - erwachsen und kriegerisch dem Haupt von Zeus, wobei Hephaistos (der Schmied) mit der Axt bei der Geburt etwas nachhelfen mußte. Athene lehrte auch kluges Planen und viele Handwerkskünste. Sie wird häufig in voller Rüstung mit einem Helm, Schutzschild und Speer dargestellt.
  • Demeter/Ceres - Göttin des Ackerbaus
    Demeter war die Göttin des Ackerbaus und Beschützerin der Fruchtbarkeit. Ihre Eltern waren Kronos und Rhea. Ihr Name bedeutet "Mutter der Erde". Durch ihren Bruder Zeus wurde sie mächtig. Demeters Tochter Persephone wurde von Hades als Braut in die Unterwelt entführt. Nachdem Demeter gehört hatte, was ihrer Tochter widerfahren war, verließ sie den Olymp, wanderte ratlos umher und schickte Dürre und Hungersnöte. Boten des Zeus weist sie ab, bis Hermes Persephone aus der Unterwelt zurückholt. Hades gibt der scheidenden Gemahlin jedoch einen Granatapfel zu essen, um sie dadurch für immer an die Unterwelt zu fesseln. Durch Vermittlung des Göttervaters kommt ein Vertrag zustande, nach dem Persephone ein Drittel des Jahres in der Unterwelt, die übrige Zeit bei den Göttern im Olymp zubringen soll.
  • Dionysos/Bacchus - Gott des Weines und der triebhaften Naturkraft
    Dionysos war ein wichtiger Gott, nämlich der Gott des Weines. Er zog mit einem von Panthern gezogenen Wagen mit wilden, trunkenen Begleitern durchs Land. Ihm haftet auch etwas Unheimliches an, weshalb er auch erst etwas später unter die griechischen Staatsgötter aufgenommen wurde. Ursprünglich mag er ein Gott des Getreides und der Landwirtschaft gewesen sein. Auch über ihn gibt es viele Sagen, in denen er Frauen verführte und dabei auch einige Male Vater wurde. Er wurde häufig mit Weinreben und entsprechendem Krug dargestellt, nicht selten auch gerade trinkend.
  • Eos - Göttin der Morgenröte; Schwester von Helios und Selene
  • Erinnyen - Rachegöttinen (Alektro, Megära, Tisiphone)
  • Eris - die Göttin des Chaos und der Unordnung. Die Römern kannten sie als Discordia.
  • Gaia - die griechische Göttin der Erde und Tochter des Chaos. Sie wurde als Mutter der ganzen Schöpfung angesehen, und existierte lange vor Zeus und den anderen Göttern. Sie gebar Uranus, den Himmel, und mit Uranus erzeugte sie die Titanen.
  • Ganymedes - Mundschenk der Götter
  • Hades/Pluto - Gott der Unterwelt und des Erdsegens
    Hades bzw. Pluton war der Herrscher der Unterwelt und herrschte dort über die Seelen der Verstorbenen. Pluton bedeutet auch "der Reiche", weil man glaubte, daß er auch Wohlstand bringen würde. Er war ein Sohn von Rhea und Kronos und somit ein Bruder von Zeus. Sein Name brachte angeblich Unglück und wurde deshalb so wenig wie möglich gebraucht. Pluton wurde häufig als grimmige und kalte Gottheit dargestellt.
  • Hebe - Göttin der ewigen Jugend, Mundschenkin im Olymp; Gattin des Herakles
  • Hekate - Göttin der Geister und Gespenster, Genossin der Erinnyen
  • Helios - Gott des Feuers und der Schmiedekunst
  • Hephaistos/Vulcanus - Sohn der Hera
    Hephaistos war ein Sohn der Hera. Nach einigen Mythen war er auch der Sohn des Zeus, nach anderen soll ihn Hera ohne männliche Hilfe zur Welt gebracht haben. Er war der Schmied und Metallgießer unter den Göttern. Er wird als hässlich und hinkend geschildert. Trotzdem wurde er aber in der Familie der starken und schönen Götter anerkannt, weil er ein geschickter Schmied und Handwerker war und so seinen Verwandten gute Dienste leisten konnte. Seine stark ausgebildeten Arme und Schultern ließen ihm die Fähigkeit, ein guter Schmied zu werden, da er dabei nicht viel laufen musste. Bei seiner Tätigkeit als Schmied verlor er durch Funkenflug ein Auge. Zudem war er mit der schönsten Göttin, Aphrodite (Göttin der Liebe) verheiratet.
  • Hera/Juno - Göttin der Ehe und der Familie; Gattin und Schwester des Zeus
    Hera war die Frau des Zeus. Ihr Name ist die weibliche Form von "Heros", was übersetzt "Herrin" bedeutet. Hera wird als häufig eifersüchtige Frau beschrieben, wozu sie auch allen Grund bei ihrem Mann hatte. Hera war die Beschützerin der Ehe und wurde besonders von den Frauen in der gesamten griechischen Welt verehrt. Sie besaß viel Tugendhaftigkeit, unterstützte ihren Mann, übte jedoch Rache an seinen Liebschaften. Hera und Zeus haben gemeinsam drei eheliche Nachkommen, Ares, Hephaistos und Hebe.
  • Herakles - unter die Götter aufgenommener Sagenheld, Gott der Athletik (des Sports) und der Reise
  • Hermes/Merkur - Gott der Fruchtbarkeit, der Herden und der Weiden, der Gymnastik und der Rede, Beschützer der Diebe und Kaufleute, Förderer von Handel und Verkehr, Götterbote und Begleiter der Toten in die Unterwelt
    Hermes war der Götterbote, speziell der Bote von Zeus. Er war auch der Beschützer der Reisenden, Glücksbringer und Schutzgottheit der Diebe und Kaufleute. Als Gott der Reisenden soll er Steine in deren Weg entfernt haben. Zu seinem Gedächtnis errichteten die Griechen an vielen Straßen Denkmäler für ihn, die häufig nur ein Steinhaufen mit einer Säule waren. Er war auch einer der vielen Götter der Fruchtbarkeit. Auch unter den Sportlern wurde er verehrt und war häufig als Statue auf Sportanlagen zu sehen. Auch Hermes ist ein uneheliches Kind von Zeus mit der Nymphe Maja. Angeblich ist das Kind in der Morgenfrühe geboren worden und noch am gleichen Tag am Mittag verließ das Kind laufend die Geburtshöhle, er war also außerordentlich frühreif.
  • Hestia/Vesta - Göttin des Herdes und Herdfeuers
    Hestia war die Göttin des Herdes und der Häuslichkeit. Sie war die älteste der drei Töchter von Rhea und Kronos und somit auch eine Schwester von Zeus. Obwohl sie Poseidon und Apollon als Gatten haben konnte, blieb sie unvermählt. Sie selber war jungfräulich.
  • Kybele/Cybele - Göttermutter, Natur- und Kulturgöttin
    Cybele, lateinischer Name einer Göttin, die in Phrygien in Kleinasien geboren wurde, bei den Griechen auch als Rhea bekannt, Frau des Titanen Kronus und Mutter der olympischen Götter. Cybele ist eine Göttin der Natur und der Fruchtbarkeit, die von den Römern als Große Mutter verehrt wurde. Da Cybele über Berge und Festungen herrschte, hatte ihre Krone die Form einer Stadtmauer, und die Römern kannten sie auch als Mater Turrita. Der Kult der Cybele wurde von Priestereunuchen geleitet, die man Korybanten nannte. Diese führten die Gläubigen in orgiastische Riten ein, die von wilden Schreinen und frenetischer Musik auf Flöten, Trommeln und Becken begleitet wurden.
  • Moirenv - Schicksalsgöttinnen (Klotho, Lachesis, Atropos)
  • Nereus - Meergott und Vater der 50 Nereiden (-Meernymphen)
  • Okeanos - die Erde umfließender Weltstrom
  • Olymp - höchster Berg Griechenlands (2911 m), galt als Sitz der Götter
  • Pan - Wald und Weidegott, Beschützer der Herden, der Hirten und der Jäger
  • Persephone - Gattin des Hades, Tochter der Demeter
  • Poseidon/Neptun - Gott der Gewässer, vor allem des Meeres, Erreger der Erdbeben; Bruder des Zeus
    Mächtig und seinem Bruder Zeus fast gleichgestellt war der Meeresgott Poseidon. Sein Name bedeutet "Herr der Erde". Er wühlte oder glättete mit seinem Dreizack das Meer und alle anderen Gewässer. Er wurde auch Erderschütterer genannt, denn er war Urheber der unberechenbaren Naturgewalten wie Erdbeben und Sturm. Poseidon war der ältere Bruder von Zeus. Auch er liebte mehrere Frauen und hatte zahlreiche Nachkommen. Seine Gattin war Amphitrite, mit der er auch eheliche Kinder zeugte. Sie war die Beherrscherin der Meere. Poseidon besaß, wie alle Meeresgötter, die Fähigkeit, seine und die Gestalt von anderen zu ändern. Er verwandelte z.B. eine von ihm geschwängerte Frau in einen Mann, die bzw. der dann kein Kind mehr bekam. Andere machte er unverwundbar (darunter auch seinen Sohn) oder verwandelte sie in eine Wasserquelle.
  • Priapos - Gott der Fruchtbarkeit und der Geschlechtslust
  • Rhea - Kybele
  • Selene - Mondgöttin, Schwester des Helios und der Eos
  • Silenos - Quellgott, Erzieher und Begleiter des Dionysos
  • Zeus/Jupiter - oberster Gott, Gott des Himmels, des Lichtes und des Blitzes
    Zeus war der Herrscher unter den Göttern. Er wurde "Vater aller Götter und Menschen" genannt und sein Wirken bezog sich auf die Gesamtheit des Weltgeschehens als "Verwalter" des Schicksals (fatum). Seine Mutter war Rhea, sein Vater Kronos. Kronos verschlang seine Kinder immer, weil er einen Aufstand von ihnen fürchtete. Seine Frau jedoch beschützte Zeus und gab Kronos einen mit Windeln umwickelten Stein zum Verschlingen. Rhea war noch die Mutter von weiteren Göttern: von Hestia, Demeter, Hera, Hades, Poseidon und Zeus. Zeus wurde auf Kreta geboren. Er war der Wettergott und für Regen, Schnee, Hagel und Gewitter verantwortlich. Er wird deshalb auch fast immer mit Donnerkeilen abgebildet, die unfehlbare Waffen darstellten. Er war aber auch für das gute Wetter zuständig.
    In einem gewaltigen Kampf - unterstützt von den Kyklopen - überwinden Zeus und seine Geschwister ihre unter der Führung des Kronos kämpfenden Gegner, die Titanen, und treten nun die Weltherrschaft an. Zeus, Poseidon und Hades einigen sich bei der Aufteilung der Herrschaft über Himmel und Erde, Meer und Unterwelt. Kronos und die Titanen werden in den Tartaros (Unterwelt) gestürzt. Seine Frau hieß Hera und war auch gleichzeitig seine Schwester (was nicht unüblich war). In einem einzelnen Mythos hatte Zeus auch eine andere Frau, Dione. Zeus war nicht gerade treu, sondern hatte mehrere Liebschaften, aus denen weitere Götter entstanden.

Die römische Götterwelt

  • Äolus - Gott der Winde
  • Apollo - Gott des Lichtes, des Frühlings, der Musik, des Gesanges, der Dichtkunst
  • Aurora - Göttin der Morgenröte
  • Bacchus - Gott des Weines und der triebhaften Naturkraft
  • Ceres - Göttin des Ackerbaus
  • Diana - Göttin der Jagd
  • Faunus - Gott der Wälder und der Weiden
  • Herkules - Gott der Athletik (Sport) und der Reise
  • Juno - Göttin der Ehe und Familie
  • Jupiter - oberster Gott
  • Juventas - Göttin der ewigen Jugend
  • Luna - Göttin des Mondes
  • Magna Mater - Göttermutter
  • Mars - Gott des Krieges
  • Merkur - Gott der Fruchtbarkeit, Förderer von Handel und Verkehr
  • Minerva - Göttin der Weisheit
  • Neptun - Gott des Meeres
  • Parzen - die drei Schicksalsgöttinnen
  • Pluto - Gott der Unterwelt
  • Silenus - Gott der Quellen
  • Sol - Gott der Sonne
  • Venus - Göttin der Liebe und der Schönheit
  • Vesta - Göttin des Herdes
  • Vulcanus - Gott des Feuers und der Schmiedekunst

Die hinduistische Götterwelt

  • Aditi - Göttermutter; Himmelsgottheit; die Unendlichkeit
  • Agni - Feuergott
  • Brahma - Weltschöpfer, das Schöpfungsprinzip im Kosmos. Einer der Götter der Trimurti (Triade)
  • Brahman - das absolute Sein, das umfassende All-Eine, durch den Om- oder Aum-Laut dargestellt. Wird auch als Atman bezeichnet. Manche Hindus sehen im Brahman ein unpersönliches göttliches Prinzip oder den Urgrund alles Daseins
  • Buddha - Gautama, Begründer des Buddhismus; die Hindus sehen in ihm eine Inkarnation (Awatara) Wischnus
  • Durga - Gattin oder Schakti Schiwas; wird mit Kali identifiziert
  • Ganescha - der elefantenköpfige Gott und Sohn Schiwas, Beseitiger von Hindernissen, Gott des Erfolges. Wird auch Ganapatjas und Gadschanana genannt
  • Ganga - Göttin, eine der Gattinnen Schiwas und Personifikation des Ganges
  • Hanuman - Affengott und Bundesgenosse Ramas
  • Himalaja - Schneewohnung, Vater Parwatis
  • Kali - Schiwas schwarze Gattin (Schakti) und blutrünstige Göttin der Zerstörung. Häufig mit großer roter heraushängender Zunge dargestellt.
    Als eine destruktive Muttergottheit wird Kali oft als schwarz und nackt abgebildet, mit einer Girlande aus menschlichen Schädeln, mit einem furchteinflößendem Gesicht, lachend, mit blutbefleckten Zähnen und heraushängender Zunge. Sie besitzt gewöhnlich vier Arme, die die absolute Dominanz über alle endlichen Dinge symbolisieren. Eine Hand hält ein Schwert, die zweite ein abgetrennten menschlichen Kopf, die dritte Hand, so wird es von ihren Anhängern bezeugt, vertreibt die Furcht, und die vierte Hand wird oft als die interpretiert, die Segen verleiht. Kali gilt als allmächtig, absolut und alldurchdringend, sie ist jenseits von Angst und endlicher Existenz. Darauf gründet der Glauben, daß sie fähig ist, ihre Anbeter vor Furcht zu beschützen und ihnen endlosen Frieden zu gewähren.
  • Krischna - achte Inkarnation Wischnus und Gottheit der Bhagawadgita. Seine Gefährtinnen bei Liebesspielen sind die Gopis oder Hirtinnen
  • Lakschmi - Göttin der Schönheit und des Glücks; Gattin Wischnus
  • Manasa - Schlangengöttin
  • Manu - Stammvater des Menschengeschlechts; von einem großen Fisch aus der Sintflut gerettet
  • Mitra - Gott des Lichts. Den Römern als Mithras bekannt
  • Nandi - Stier, Schiwas Reittier
  • Nataradscha - Schiwa als Tänzer, umgeben von einem Flammenring
  • Parwati oder Uma - Göttin und Gemahlin Schiwas. Sie nimmt auch die Gestalt der Göttin Durga oder Kali an
  • Pradschapati - Weltschöpfer, Herr der Geschöpfe, Vater der Götter, Dämonen und aller anderen Geschöpfe. Später als Brahma bekannt
  • Puruscha - Urwesen. Die vier wichtigsten Kasten entstanden aus Körperteilen von ihm
  • Radha - Gefährtin Krischnas
  • Rama, Ramatschandra - siebte Inkarnation des Gottes Wischnu. Im Epos Ramajana wird das Leben des Rama und seiner Frau Sita erzählt
  • Saraswati - Göttin der Gelehrsamkeit und Gattin Brahmas, des Schöpfers
  • Sasthi - Göttin und Beschützerin von Mutter und Kind bei der Geburt
  • Schiwa(=Shiva) - Gott der Fruchtbarkeit, des Todes und der Zerstörung; eine Gestalt der Trimurti. Seine Symbole sind Dreizack und Linga
  • Soma - ein Gott und eine Droge; das Lebenswasser
  • Wischnu(=Vishnu) - Gott, Erhalter des Lebens; dritte Gestalt der Trimurti (Nach Angaben in Mythology An Illustrated Encyclopedia)

Die keltische Götterwelt

  • Abnoba - Göttin der Wälder und Quellen; Schutzherrin der Jagd und des Wildes im Schwarzwald.
  • Aed Ruad - Vater der irischen Erdgöttin Macha Mongruad
  • Ana - irische Muttergöttin
  • Andraste - keltische Göttin, die von der britannischen Königin Boudicca verehrt wurde.
  • Arianrhod - "silbernes Rad"; kymrische Göttin
  • Artaios - keltischer Bärengott
  • Badb - irische Kriegsgöttin
  • Brân - kymrischer Heldengott
  • Brânwen - Schwester des Brân; kymrische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit; Gattin des irischen Königs Matholwch
  • Brigit - irische Muttergöttin
  • Carman - irische Festgöttin
  • Cernunnos - gallischer Gott mit Hirschgeweih
  • Dagda - höchster Gott der irischen Tuatha Dé Danann; wurde als "Allvater" oder "Herr des vollkommenen Wissens" bezeichnet
  • Dana - Mutter des irischen Göttergeschlechts der Tuatha Dé Danann. Ihre Kinder: Dagda, Nuada, Ogma, Dian Cêcht, Goibniu, Lug, Lir, Midir.Sie nährte nicht nur die Götter, sondern galt als die Mutter Erde schlechthin.
  • Dian Cêcht - Sohn Dana's; Gott der Heilung und Gesundheit
  • Goibniu - irischer Gott der Schmiedekunst; Sohn Dana's
  • Lir - Sohn Dana's; irischer Gott; Vater des Meeresgottes Manannân
  • Lug - einer der höchsten keltischen Götter; Kriegsherr, Spender des Heils, Harfner, Dichter und Magier. Die heutige Stadt Lyon (Lugudunum) gilt in ihrem Ursprung, als die Lug geweihte Stadt.
  • Manannân - irischer Gott der Meere
  • Midir - irische Gottheit; Herr des Wunderlandes Mag Mor; Kind Dana's
  • Morrigu - auch Morrigan; irische Kriegsgöttin
  • Nuada - Kind Dana's; einer der obersten irischen Götter
  • Ogma - irischer Hauptgott der Tuatha Dé Danann

Die ägyptische Götterwelt

  • Amun-re - auch Amon-Re, eigentlich ein Herrscher des Mittleren Reiches, der um 2000 v. Chr. König über ganz Ägypten wird. Der Doppelname nimmt bewußt Bezug auf den früheren Sonnengott Re und die Macht der Schöpfungsgötter Atum und Ptah.
    Ursprünglich heißt Ammon "Amun" und ist Gott der Herden und Weiden, deshalb wird er häufig mit Widderhörnern dargestellt. Sein Hauptkultort ist Theben, er wird aber auch in Äthopien verehrt. In Mittel- und Unterägypten wird Amun als Apis-Stier angesehen, sein Kult breitet sich von Theben bis zur Oase Siwah in der libyschen Wüste aus. Hier lernen die Griechen und Römer seinen Kult und verehren ihn als Ammon-Jupiter. Amun wird auch als Widder als Sternbild im Tierkreis verehrt. Als Amun-Re wird er als Staatsgott verehrt.
  • Anubis - Totengott
    Anubis wurde von Nephtys und Osiris gezeugt, letzterer dachte, daß er mit Isis sein Lager teilte. Anubis wurde von seiner eigentlichen Mutter ausgesetzt, aber später von Isis erzogen. Er half Isis nach der Ermordung von Osiris dessen Leichenteile wieder zusammenzusetzen. In der mythologischen Abbildung wird er als Mensch mit Hundekopf dargestellt. Er wird als Gott der Bestattung verehrt, in Oberägypten ist er Stadtgott.
  • Atum - stand an der Spitze der großen Götterneunheit von Heliopolis, der durch das Ausatmen von Luft und das Ausspeien von Feuchtigkeit das Götterpaar Schu ("Luft") und Tefnut ("Feuchtigkeit") schuf.
  • Bast - die Schwester des Heru Sa Aset (Horus), und daher die Tochter von Aset (Isis) und Asar (Osiris). Sie erscheint sowohl als Aspekt von Tefnut als auch von Sekhmet. Sie wird durch eine katzenköpfige Frau dargestellt, die in ihrer rechten Hand ein Sistrum und in ihrer linken Hand einen Ägis hält. In ihrer katzenhaften Rolle wird sie ursprünglich mit der aufgehende Sonne verknüpft (später, bei den Griechen, mit dem Mond). Eine weit bekannte Legende betrachtet sie als Tochter des Ra, sogar auch als sein femininer Aspekt. Sie hat starker sirianische Verbindungen.
  • Bes - Bes ist ein Zwerg mit einem maskenhaften Gesicht, Federkrone und Löwenmähne. Er ist Gott der Familie, Schutzherr schwangerer Frauen und allgemeiner Glücksbringer; er wird mit Musik in Verbingung gebracht. In Abydos wird er als Orakelgott verehrt, dessen Oraken von Priestern in versiegelten Briefen weitergegeben wird.
  • Geb - die männliche Gottheit der Erde, aus der Isis und Osiris Seth und Nephthys entstanden.
  • Hathor - ursprünglich eine ägyptische Göttin (Het Heret) und Königin des Himmels. Als Frau des Sonnengottes Ra (oder des Gottes Ptah) ist sie die Göttin der Fruchtbarkeit und Schutzherrin der Frauen und der Heirat. Sie ist die Göttin der Freude, aber auch des Glücks, des Tanzes und der Musik. Sie wird auch oft als Himmelsgöttin und Schutzheilige von Dendera angesehen. Auch ist sie die Göttin der Liebe und der Schönheit; aus diesem Grund wird sie oft mit der griechischen Göttin Aphrodite identifiziert. Nach Zecharia Setchin ist sie mit der sumerischen Göttin Ninharsag identisch. Sie genoß in ganz Ägypten Verehrung und wurde oft als mit Wolken verzierte Kuh repräsentiert. Wenn sie in menschlicher Form dargestellt wird, ist ihr Kopf mit Hörnern geschmückt, zwischen denen eine Sonnenscheibe gespannt ist. Als Beschützerin der Frauen wird ihr nachgesagt, daß sie die Frauen in ihrem Streben nach Schönheit unterstützt. In manchen Städten wird sie als Schicksalsgöttin dargestellt; sieben Hathoren bestimmen das Schicksal eines jeden neugeborenen Kindes. In Theben ist sie die Herrin der Totenstadt.
  • Horus - der falkenköpfige Sohn von Isis und Osiris bildet den Übergang von den Göttern zu den menschlichen Herrschern.
    Horus, auch Horos gennant, besitzt seine Hauptkultstätte im Nildelta in der Stadt Behtet (das heutige Damanhur). Nach der Gründung des Nordreiches wurde er Staatsgott, während im Südreich (das Delta) Seth, der Bruder und Mörder seines Vaters, Schutzgott wurde. Als Unter- und Oberägypten vereint wurden, bildeten sie beide Schutzgötter des Reiches. Mit der Zeit trat Horus aber immer mehr in den Vordergrund als Hauptgott. Die ihm heiligen Tiere sind der Sperber und der Falke, deshalb findet man ihn ofters als Mensch mit Falken- oder Sperberkopf. Er ist der letzter Gott, der über Ägypten als Pharao herrscht, daher identifizieren sich viele Pharaonen mit ihm. In den Städten Kus und Kom Ombo heißt Horus "Haroeris", was "Horus der Große" bedeutet, in Dendera und Edfu wird er "Harsomtus" (Horus der Vereiner beider Länder) genannt.
  • Imhotep - Imhotep ist ein vergöttlichter Beamter des Pharao Djoser. Er ist Schutzherr der Schreiber, Heilgott und Zauberer. Er wird als unehelichen Sohn von Phat und seiner Frau angesehen.
  • Isis - ägyptische Muttergöttin.
    Die göttliche Schwester und Gattin von Osiris, der von Seth getötet wurde. In Ägypten ist Isis die große Göttin, Quelle der Zartheit und Güte, der Liebe und der Fruchtbarkeit. Sie ist die Personifikation der fruchtbaren Erde und ist Schutzgöttin der Kinder. Sie wird mit Gerste und Weizen in Verbindung gebracht, bei den Ägyptern ist es ein Brauch, die zuerst geschnittenen Ähren der Göttin Isis zu weihen und dabei sich an die Brust zu schlagen. Isis hat Gesetze erlassen, sie hat die gesetzlose Willkür und Gewalt unter Strafe gestellt. Dazu ist sie noch Mondgöttin, Erdgöttin, Göttin der Unterwelt und sie ist Beherrscherin des Wassers und der Seefahrt. Sie stellt die Erfinderin der Heilkunst dar. Sie ist Göttin der Geburtshilfe, Gründerin des Staates und der Religion, Göttin der Ehe und der Gerechtigkeit. Durch die Ptolemäer verbreitet sich ihr Kult über die gesamte griechische und römische Welt.

    Der Isis-Kult lebte auch im Christentum weiter. Der Mensch als "der Affe Gottes" ist an Isis gekettet, denn ihr verdankt er seine Existenz. Noch Robespierre sah während der Französischen Revolution in der Göttin Isis die treibende Kraft des Fortschritts: die Vernunft.

  • Maat - die ägyptische Göttin der Wahrheit und Gefährtin des Djehuti (der griechische Thoth). Auch bekannt als Nehemaut, und für die Gnostiker als Sophia. Sie wurde durch eine weiße Feder symbolisiert.
  • Min - Fruchtbarkeitsgott
  • Nephthys - Schwester von Osiris, Isis und Seth.
  • Neith - Sie ist die Göttin von Sais in Unterägypten, ihre Priester standen in einem so hohem Ruf der Weisheit, daß die ersten Männer Griechenlands zur Ausbildung zu ihnen kamen. Auf einem Tempelbild der Göttin ist zu lesen: "Ich bin alles, was war, was ist und was sein wird, und meinen Schleier hat noch niemand gelüftet". Es wird gesagt, daß die Göttin von mannweiblicher Natur ist. Sie wird oft mit Pfeil und Bogen und der unterägyptischen Krone dargestellt, daher wird sie auch als Kriegsgöttin angesehen. Nicht nur die Ägypter verehren sie, sondern auch die Libyer.
  • Nut - die Himmelgöttin und Mutter von Osiris, Isis, Seth und Nephtys.
  • Osiris - der von Byblos an der Küste Palästinas nach Ägypten gekommene "Einwanderer", gilt als Gott des Nils und als Kulturbringer, der von seinem brüderlichen Rivalen Seth auf heimtückische Weise getötet wird. Er ist ursprünglich Naturgott gewesen, da er aber gestorben ist, ist er Herrscher und Richter des Totenreiches geworden. Seine schwesterliche Gemahlin Isis findet seinen Sarg und erweckt ihn wieder zum Leben und empfängt von ihm Horus. In den späteren ägyptischen Mysterien erhält Osiris zunehmend Züge von Tammuz. In hellenistischer Zeit wird er mit dem Stiergott Apis zu Osiris-Apis, Oserapis und schließlich zum Kunstgott Serapis.

    Das Auge und das Zepter sind die Osiris-Symbole, der Apis-Stier ist das Bild seiner Seele. Anderseits kann das Auge auch die Sonne und den göttlichen Geist, das Zepter die Herrschaft, der Stier das Leben und seine schwarze Farbe die Erde und die Unterwelt symbolisieren. Von Heliopolis ging der Osiris-Kult aus, durch seine Priester wurde er ein Staatsgott. Osiris soll auch die Gesetze und den Pflug erschaffen haben.

  • Ptah - Er ist Stadtgott von Memphis, Menes (der erste Pharao von Ägypten) soll ihm einen prächtigen Tempel erbaut haben. Man vermutet, daß der Name "Ptah" aus Phönizien stammt, dort bedeutet der Name soviel wie "der Eröffner". Er soll alle Dinge der Welt erschaffen haben, indem er ihnen Namen gab. Er ist Gott der Handwerker und Künstler, er ist auch Vorsteher der sieben Planeten. Man stellt ihn als Mumie mit geschwungenem Bart und kahlem Kopf dar, er wird aber auch als Zwerg mit Osiris-Peitsche verbildlicht. Käfer, Geier, Löwen, Schafe und der Apis-Stier sind ihm heilig. Ptah ist mit der Kriegsgöttin Sechmet verheiratet und zeugte Imhotep.
  • Re - der Sonnengott
    Fast überall in Ägypten ist der Sonnengott Re die wichtigste Gottheit, obwohl er verschiedene Formen annehmen kann: Am Morgen kann er der Skarabäus Chepri sein, der die Sonnenscheibe über den östlichen Horizont rollt; mittags wird die Sonne zu Re-Harachte, dem großen, im Himmel schwebenden Falken. Re ist für die Schöpfung der Menschen und Tiere, des fruchtbaren Bodens und der Fahrt des Königs durch die Unterwelt verantwortlich. Als Amun-Re ist er der König der Götter geworden, er beschützt den Pharao, wenn dieser einen Feldzug führt, oder wenn der Pharao auf die Jagd geht. Er wird oft mit dem Schüpfergott Atum und der Harachte zu Re-Harachte-Atum verbunden. Re wird später, neben der Sonnenscheibe Aton, Hauptfigur des Sonnenkultes.
  • Seth - der Gott der Fremdländer, Bruder von Osiris, Isis und Nephthys, der auf ungewöhnliche Weise seinen Zwillingsbruder umbrachte.

    Ursprünglich war Seth der Gott des Hundesternes, der den Ägyptern den Segen und die Nilüberschwemmungen bringt, daher wird er hochverehrt. Als doch der Osiriskult aufkam, wurde der Hundestern dazu bestimmt, der Töter der Natur durch trockene Hitze zu sein. So wurde Seth der Gott der Wüste und des Wüstenwindes. Seth ist der Stadtgott von Kom Omba in Oberägypten und später wurde er Reichsgott von Oberägypten. Er wird auch als Schutzgott der Fremden und Feinde des Landes angesehen; dadurch wurde er in der 22. Dynastie aus dem Götterhimmel verbannt. Er wird als Mensch mit Eselkopf dargestellt.

  • Shu - heiliger Geist, windhauch, Teil der Urzeugung von Geb (Erde) und Tefnut (Himmel). Brachte gemeinsam mit Tefnut den Erdgott Geb und die Himmelsgöttin Nut hervor.
  • Sphinx - Bei den Assyrern ist die Sphinx ein Zwitterwesen aus verschiedenen Tieren, und bei den Griechen degeneriert sie zur Würgerin und zum drohenden Ungeheuer und Wächterin am Weg der Entscheidung. Sie stellt Rätselfragen und tötet alle, die nicht richtig antworten.
  • Tefnut - die Feuchtigkeit, Teil der Urzeugung von Geb (Erde) und Tefnut (Himmel)
  • Thot oder Toth - Er ist der Gott der Weisheit, des geistigen Lebens, des Denkens, des Lehrens und des Schreibens. Sein Name wird von dem ägyptischen Wort "Thoyth" abgeleitet, es bedeutet soviel wie "Säule"; die Säule ist in Ägypten das Symbol der Wissenschaft. Thot soll auch der Erfinder der Hieroglyphenschrift gewesen sein, er wird als Mensch mit Ibiskopf dargestellt.

Sonstige Götter

  • Astarte - hebräische und kanaanitische Göttin.
    Fruchtbarkeitsgöttin die mindestens seit dem 2. vorchristlichen Jahrtausend verehrt wird. Ihr Symbol war die Taube und Münzen porträtierten Astarte als die himmlische Taube der Weisheit. ... In der christliche Ikonographie wird ihre Form der Taube weiterhin bewahrt mit den sieben Strahlen, die aus der Taube des Heiligen Geistes hervorscheinen, ein Bild, das zurückreicht bis zu den primitivsten Manifestationen der Göttin.

Quellenangaben

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