Eigene Geschichten

An dieser Stelle präsentiere ich die Ergebnisse langer Nächte und viel zu kurzer Wochenenden: meine Geschichten.

meine Geschichten

Das Tier HTML PDF
Metamorphose HTML PDF
Der gelbe Diamant HTML PDF
Wo kommen wir her? - Die Frage (1) HTML PDF
Wo kommen wir her? - Die Expedition (2) HTML PDF
Mentalnet (eine Gargoyles-Fanfiction) HTML PDF
Mentalnet 2 (die Fortsetzung) HTML PDF
Der Flieger (eine wahre Geschichte) HTML PDF
Die Bauanleitung (schlecht, wirklich!) HTML PDF

Hintergrund

Ich hatte schon einmal noch in der Schule versucht, Geschichten zu schreiben. Damals hatte eine Klassenkameradin SF-Romane geschrieben. Das hatte mich so fasziniert, daß ich versuchte, ebenfalls etwas auf die Beine zu stellen.

Naja, die ersten beiden Entwürfe waren von der Story her flach, abgesehen davon, daß ich sie nie beendet habe und außerdem den Hang hatte, 20-Seiten Geschichten in einer Seite komprimiert darzustellen, also gab ich auf.

1992 hatte mich wieder die Lust ergriffen. Ich machte mich ran und tatsächlich war die erste Geschichte dann irgendwann fertig. ,,Die Bauanleitung" wollte ich hier zwar nicht veröffentlichen, sie ist eigentlich zu schlecht. Die Idee dahinter war schon nicht schlecht, nur die Ausführung gefällt mir nicht mehr. Allerdings haben einige Leute doch mal nachgefragt, deswegen präsentiere ich sie hier doch. Ich prophezeie euch allerdings, daß sie euch nicht gefallen wird!

Hunderte von Büchern und tausende von Buchseiten später sah ich Mitte '97 einen Sonnenuntergang, der so aussah, als würde der Himmel brennen. Das inspirierte mich zu einer Geschichte. Ich habe dann angefangen, eine Konzeption aufzustellen. Das Konzept heißt "Sonnenschatten", allein die Konzeption ist fast 30k groß. Falls ich irgendwann dazu komme, sie in Geschichtenform zu bringen, dürfte das Stoff für mehrere hundert bis tausend Seiten sein. Es ist ein Szenario, in dem die Erde unbewohnbar geworden ist. Mehr wird hier allerdings nicht verraten.

Ich hatte im Bekanntenkreis von dieser Konzeption erzählt, und da einige Monate lang dann nichts an Geschichte folgte, mußte ich mir beweisen, daß ich tatsächlich schreiben kann, bevor mir alle vorwerfen, ich würde nur darüber reden.

Es war ein Samstag und die Sonne brannte. Ich sollte nur "kurz" einem Bekannten am Nachmittag helfen, ein paar Sachen zu transportieren. Das dauerte bis nach 1 Uhr Nachts und ich war erschöpft und durchgeschwitzt. Danach fuhr ich noch zu einem Bekannten, bei dem ich das Ende von "Akira" gesehen habe. (Ich kannte es davor nur in Englisch, die deutsche Fassung ist genauso schwer verständlich). Als ich dann gen Heimat fuhr, war es ca. 2:30 und ich war nicht müde.

Ich hatte schon bei dem Bekannten ein paar Ideen im Kopf. Er hatte auf der HIP 97 herausgefunden, daß er schon lange Jahre ein Furry war, ohne gewußt zu haben, daß es auch andere gibt. (Der Begriff "Furry" vereint Geschichten, Bilder, Rollenspiele zum Thema Tiermenschen. Die "Furry" können sich dabei in ihre speziellen Tiermenschen geistig hineinversetzen. Alles weitere zum Thema Furry ist zum Beispiel auf http://www.tigress.com zu finden.) Das Thema Tiermenschen faszinierte mich. So setzte ich mich an den Rechner mit der Vorstellung, mich in ein Tier hineinzuversetzen und die Instinkte darzustellen. So ist "Das Tier" entstanden.

Direkt danach hatte ich noch Lust und ein weiteres Thema. So ist "Metamorphose" entstanden. Um 5 Uhr morgens war ich zwar noch nicht müde, aber ich habe mich dann doch ins Bett gelegt, damit ich den nächsten Tag überstehe. Am Nachmittag ging dann die Geschichte weiter und der erste Entwurf war am Abend fertig. Nachdem einige die Geschichte durchgelesen und korrigiert hatten (Danke an dieser Stelle an Christian, Silke und nicht zuletzt an Judith), war sie auch fertig. Nun ja, mittlerweile ist es schon die fünfte Überarbeitung, ich hoffe, langsam ist sie fertig. Obwohl... Ich könnte noch einige Beschreibungen verbessern.

Christian (der Furry) hatte mich dann gebeten, eine Geschichte zu schreiben, die seinen Furry-Charakter beschreibt (Moonpaw, einen weißen Tiger). Also machten wir uns gemeinsam ans Werk. Ich schrieb die Geschichte, und er überprüfte laufend, ob ich seinen Charakter auch korrekt dargestellt hatte. So ist "Der gelbe Diamant" entstanden, den ich eigentlich auch mal korrekturlesen müßte, kann mir jemand Zeit borgen? ;-)

Durch andere Geschichten, die ich mittlerweile gelesen hatte, durch konstruktive Kritik und das Buch "Grundlagen und Techniken der Schreibkunst" (ISBN 3-930656-16-7) fand ich heraus, daß ich noch viel zu lernen hatte. Ich müßte eigentlich die bisherigen Geschichten überarbeiten, bei Metamorphose habe ich dies ja bereits getan, beim gelben Diamanten wäre es dringend notwendig, allerdings hatte mich jetzt eine Geschichte über ein Jahr beschäftigt: "Wo kommen wir her". Es geht dabei um einen Drachenmenschen, der auf der Suche nach der Herkunft seines Volkes ist.

Dies ist mittlerweile die größte meiner Geschichten. Teil 1 ist zwar jetzt beendet, ich muß ihn aber noch überarbeiten, aber ich bin mittlerweile bei Teil 2 angelangt. Es hat etwas lange gedauert, und einige werden sich vielleicht gedacht haben, daß ich nicht mehr aktiv schreibe, allerdings habe ich viel Zeit für die Planung benötigt und hatte ein paar schwierige Punkte zu klären. Mittlerweile habe ich an Teil 2 weitergschrieben, es dauert aber wohl noch etwas, bis ich die neuen Teile online bringe.

Auf dem Gargoyles Marathon '99 wurde ich gefragt, ob ich denn mal eine Gargoyles-Fanfiction schreiben könnte. Ich hatte mich davor nie an soetwas gewagt, es war also die beste Basis, um es mal zu versuchen. Ich bin nicht nur ein Gargoyles-Fan, nein, ich bin auch ein Fan von "Outer Limits". Ich denke, man sieht es der Story an. ;-)

Ich hatte festgestellt, daß anscheinend viele in "Mentalnet" nicht verstanden hatten, was ich mit dem Ende meinte. Nun ja, Teil 2 erklärt das zunächst und führt die Situation weiter.

Zum Thema "Fanfiction" gibt die Wikipedia Auskunft - wie zu nahezu jedem Thema. Es gibt natürlich auch Webseiten, die sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigen, wie z.B. die von Chris.

Die Erzählung "Der Flieger" ist wirklich so geschehen, glaubt mir. Um genau zu sein, es war am 19. April 1999, als einer Person soviel Pech auf einmal wiederfuhr, daß es in eine Geschichte gepackt, unrealistisch wäre. Ich verbürge mich aber wirklich dafür, dass alles so geschehen ist, wie ich es hier schildere.

Ich werde versuchen, auch weiterhin immer die Zeit für neue Geschichten zu haben, denn ich finde es faszinierend, komplette Welten, Szenarien und Personen zu erfinden und diese agieren zu lassen. Ich gebe mich allerdings nicht der Hoffnung hin, jemals diese Geschichten in Papierform veröffentlichen zu können und als berühmter Schriftsteller Millionen zu verdienen...

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