Die HIP97 aus meiner Sicht

Die HIP 97 war das größte, nicht militärische »Außen«-Ethernet der Welt. Auf einem holländischen Campingplatz trafen sich über 2500 Leute aus aller Welt. Wie schrieb eine Zeitung so schön: '2500 Leute, 8mBit, 13 Toiletten'

Hier folgen jetzt Bilder, die ich währenddessen fotografiert habe. Angezeigt wird die kleine Variante (160x120 Pixel). Die größeren zeigen sich auf Knopfdruck.


So sah mein Schreibtisch aus, nachdem ich alles wichtige entfernt hatte.


Unser Wagen. Wir sind mit drei Leuten angereist. Bis zuletzt hatten wir gedacht, es würde ohne Anhänger gehen, naja, Irrtum. Wir mußten innerhalb kürzester Zeit diesen Anhänger mieten. Zum Glück hatte es dann doch noch geklappt.


Weil, das alles hätte unmöglich in den Wagen gepaßt, oder? Das war unser Zelt. Dort waren fünf Computer und drei Schlafsäcke drin.

Und so sah es von innen aus. Hier waren die Computer noch geschlossen. Später mußten wir die Hauben entfernen, es wurde einfach zu heiß. Ein ATX-Rechner lief nicht mehr hoch.


Links sind die beiden Generatoren, die uns mit Strom versorgten. Aus technischer Sicht war alles (fast) perfekt. Alles funktionierte und jeder hat sich gefragt, wieso.


Kann man noch die Aufschrift erkennen? Ein netter Grabstein für Bill Gates. ;-) Essen!

Meine beiden Zeltgenossen. Dies war Niko, unser Zeltgast. Ihm gehörte das Zelt, er schlief allerdings in einem eigenen, kleinen Zelt.

Das ist Christian, konzentriert bei der »Arbeit« Und das ist Eyk. Hier war sein Rechner, links zu erkennen, schon geöffnet. Er hatte doch ein wenig Panik gehabt, als er nicht mehr hochfuhr...

Guten Appetit. Kalte Ravioli aus der Dose. Notebook bei Nacht.

Der zweite Morgen. Viele schliefen noch. Einige schliefen nicht im Zelt, dort standen ja ihre Computer, die hatten den Schutz wohl nötiger.

Das sind vier der dreizehn Toiletten. Ja, es waren chemische Toiletten. Die Duschkabine. Auf der einen Seite waren die Duschen kochend heiß, die andere Seite war eiskalt.

Pizza bis drei Uhr Nachts! Yam, yam... Leider spiegelte das Licht doch stark in den Monitoren. Nur leider wurde es unterm Handtuch schnell heiß.

Ein Nachbarzelt. Die Jungs hatten kurzentschlossen das Zelt aus ein paar Holzleisten selber zusammengebaut. Es funktionierte und sah gut aus.


Eines der Zelte hatte anscheinend etwas gegen ein bestimmte Betriebssystem... ;-) Ich habe übrigens keinen einzigen anderen OS/2-Rechner gesehen. Ziemlich viel Linux, Windows und Mac, aber kein OS/2...


Kabelsalat. Dort links (auf meinem Hauptrechner) stand der Hub. Zeitweise waren neben dem BNC-Anschluß bis zu sieben andere Zelte angeschlossen.


Der Kabelsalat aus anderer Sicht. Die EMV-Belastung war bestimmt astronomisch. Jolt-Cola, angeblich das Getränk der Hacker. Es wurde dort verkauft.

Wir mußten soviel trinken, daß unsere reichlichen Vorräte bald zuende gingen. Dann tranken wir Leitungswasser, das sogar schmeckte. Am letzten Tag gab es kein Wasser mehr. Dann gab es nur noch die fünf chemischen Toiletten.

XS4All, der Veranstalter. Abreise, leider.

Wir hatten schon wieder alles verstaut. Es war anstrengend, aber absolut genial.


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