Tagebucharchiv

Februar 25, 2007

Ich war jetzt für ein paar Tage zu Besuch in Frankfurt. Am Freitag Abend in einer Kneipe sprachen wir dann über Essen und irgendwie kam dabei scharfes Essen zu Sprache. Ich sagte dann, dass ich einen relativ hohen Schärfetoleranzbereich habe. es ist zumindest so, dass ich Sachen essen, bei denen anderen schon abwinken (gleichzeitig kann ich aber auch sehr milde Sachen essen - mein Geschmackssinn ist also nicht abgetötet)

Nun, mein Gegenüber meinte dann, dass es in Frankfurt einen Imbiss gäbe, bei dem es die schärfste Currywurst gäbe, später zeigte er mir dann deren Homepage.

Da ich mittlerweile Erfahrung damit habe, was in der deutschen Gastronomie als "scharf" bezeichnet wird - ich empfinde es (mit Ausnahme der asiatischen Küche) als lächerlich - tönte ich dann rum, dass ich damit keine Probleme haben würde. Also einigten wir uns darauf, am Samstag (kurz bevor mein Zug ging) dort Essen zu gehen.

Es gibt dort die Schärfegrade A bis F, ich wollte dann zuerst F nehmen, bekam dann aber doch Bedenken und nahm lieber "nur" D.

Die bedienung wollte mir noch davon abraten, aber ich blieb stur. Nun, vorweggenommen: Ich ziehe meinen Hut vor allen Leuten, die E und F bestanden haben ...

Ich nahm den ersten Biss und es brannte angenehm im Mund. Da ich immer fleißig mit Brot neutralisierte, war es auch nicht weiter problematisch. Die Schärfe, die sie allerdings dort verwendet haben, brennt an anderen Stellen als die asiatische Schärfe - und darauf war ich nicht vorbereitet. Im Laufe des Essens fing mein Rachen an, höllisch zu brennen - was in der Hinsicht gemein ist, dass man den Mundraum durch Brot neutralisieren kann, den Rachen aber nicht. Mir wurde wärmer und meine Nase lief - allerdings nicht so intensiv, wie es schon bei anderen Essen der Fall gewesen war (insbesondere das Essen in einem indischen Restaurant, in dem ich vor Jahren mal war). Seltsam war auch, dass die Lippen gar nicht brannten.

Nun, wie auch immer, ich schaffte meine Portion, benötigte dann allerdings unbedingt einen Kakao, um die Schärfe im Rachen zu neutralisieren.

Nach dem Essen spürte ich ein gewisses Rumoren in meinen Eingeweiden und heute morgen hatte ich das Schärfeempfinden erneut, ihr könnt euch schon denken, wo, oder? ;-)

Ich weiß nur eins: Ich werde E und F nicht probieren, das nächste Mal nehme ich C. Meine Begleitung war übrigens der Meinung, dass A schon sehr scharf gewesen sei - für sein Empfinden ;-)

[more]   Comments (5)

Februar 5, 2007

Wer jetzt meint, ich rede von der deutschen Handballnationalmanschaft, hat (nicht ganz) Unrecht. Mein heutiges Lob gebührt Magda - und ich meine das sogar ehrlich, komplett ohne einen gemeinen Hintergedanken.

Wofür sie das Lob verdient? Nun, vor mehreren Monaten ist das Display ihres iBook kaputt gegangen, es ist durch mechanischen Einfluss regelrecht zersplittert. Seitdem konnte sie das Gerät nur noch an einem externen Display betreiben. Jetzt vor ein paar Tagen hat sie sich bei eBay ein gleichwertiges Display gekauft und das Panel gewechselt. Es war eine wirklich filigrane Arbeit und sie hat sie geschafft. Sie hatte dabei das iBook fas komplett auseinandergebaut, da sie zuerst beabsichtigt hatte, den kompletten oberen Teil zu tauschen, was dann aus mechanischen Gründen doch nicht ging.

So hatte sie also das gesamte Gerät in Einzelteilen und hat es nicht nur geschafft, die Teile wieder zusammenzuschrauben, nein, das iBook funktioniert sogar noch und das Display funktioniert.

Am Wochenende war ich dann mal wieder in Hamburg, da kamen wir auf die Idee, die Hintergrundbeleuchtung von Magdas ehemaligem Display auszubauen und bei meinem Notebook einzubauen. Die Beleuchtung meines Notebooks hat in den letzten Jahren arg nachgelassen, ist eben natürlicher Verschleiß. In einer mehrstündigen und absolut peniblen und sorgfältigen "Operation" hat dann Magda das Display meines iBooks auseinandergenommen und hat die Röhre ausgetauscht. Das Ergebnis: Es ist wieder heller geworden! Es ist immer noch dunkler als Magdas jetziges Display, aber es ist heller geworden und man sieht dem Gerät nicht an, dass es geöffnet wurde.

Jetzt aber zu den anderen Meistern: Ich hab zusammen mit Magda das Finale in einer Kneipe auf St. Pauli geschaut, zusammen mit vielen anderen Fans, und es war eine wunderbare Feier. Es hat wirklich Spaß gemacht, der deutschen Mannschaft zuzuschauen, wie sie verdientermaßen gewonnen haben. Es war spannend, insbesondere, als die polnische Mannschaft bis auf einen Punkt aufholte, aber dann schafften die Deutschen es doch noch, das Ruder wieder rumzureißen. Jetzt haben also die Handballer das geschafft, was den Fußballmännern verwehrt geblieben ist - der Weltmeistertitel.

[more]   Comments (3)

Februar 1, 2007

Heute, kurz vor 17 Uhr, rief unser Chef n alle Büros: "Gegen halb Sechs schauen wir drüben Handball!" Drüben bedeutet sein Privathaus, was gleich an das Büro angrenzt.

Und dann schauten wir ihn, einen der grössten Krimis der Handball-Geschichte. Okay, ehrlich gesagt war das mein erstes Handballspiel, was ich in meinem Leben gesehen habe, aber es ist kaum noch zu übertreffen. Ständig wechselte die Führung, ständig kam es zum Ausgleich, selten war eine der Mannschaften mehr als einen Punkt entfernt. Und dann der Ausgleich der deutschen Mannschaft, wenige Sekunden vor der regulären Spielzeit.

Dann die erste Verlängerung, und wieder war es knapp. Am Ende der ersten Verlängerung war es dann wieder knapp für Deutschland, dann kam der Ausgleich.

Die zweite Verlängerung war wieder knapp, nur etwa eine Minute vor Ende der Spielzeit dann der Siebenmeter für Deutschland zur Führung, wenige Sekunden vor Ende dann der Ballverlust für die deutsche Mannschaft, in der letzten Sekunde der Wurf der Franzosen und der deutsche Torwart hielt - Endspiel!

Damit sind die Handballer weiter gekommen als die Fußballer gekommen.

Und da wir gerade von Fußball sprechen: Jetzt hat ja der HSV doch durchgegriffen und hat seinen Trainer entlassen. In diesem Zusammenhang fiel mir mein Schwager ein, ein sehr großer HSV-Fan. Als vor ein paar Wochen der große Sturm war (Kyrill), kippte der Sturm seinen Fahnenmast um, seine HSV-Flagge kippte um - ob das ein Zeichen dafür ist, dass der HSV das erste Mal in seiner Vereinsgeschichte in die zweite Liga absteigen wird?

[more]   Comments (0)

Januar 24, 2007

Heute war es soweit. Ich habe kein Kabelfernsehen mehr. Mein Vermieter war der Meinung, dass sich Kabel nicht mehr lohnen würde. Vermutlich hatten zuviele Vermieter nachgefragt, ob nicht Premiere und Co. über Kabel gehen würde (was angesichts unserer alten Kabelanlage fraglich war).

Unser Vermieter hat reagiert und hat auf jedes Haus zwei Satellitenschüsseln gesetzt, die auf insgesamt 3 Satelliten zielen: Astra, Hotbird und Eurasiasat.

Damit habe ich jetzt über 100 deutschsprachige Sender (kostenfreie), außerdem jede Menge Sender in anderen Sprachen und viel, viel Pay-TV-Sender. Ich wollte das alles eigentlich sortieren, aber es ist eine echte Mühe, sich durch über 600 Sender zu wühlen, um zu schauen, welche Sender deutschsprachig sind, ob sie interessant sein könnten, etc.

So oder so ist es ein echtes Paradies für Zapper - was ich übrigens nicht bin.

Ein Gutes hatte die Sache ebenfalls: Zusätzlich zu den zwei Sat-Schüsseln wurde auch eine DVB-T-Antenne aufs Dach gesetzt, so dass ich an meinem Computer einen erheblich stabileren Empfang habe.

[more]   Comments (0)

Januar 11, 2007

... kommt sodann ein Scheck'lein her ;-)

Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass meine alte Kamera, die DiMAGE A1 einen defekten CCD hatte? Ich hatte dann ja mit den Leuten vereinbart, dass ich eine geldliche Erstattung erhalte und mir eine neue Kamera kaufe. Gekauft hatte ich mir die Kamera recht schnell - nur das Geld nicht erhalten ... seit November ...

Bis heute! ich habe heute aus dem Briefkasten einen Brief mit einem Scheck herausgeholt! (Und so schnell wie möglich zur Bank gebracht) Mein Dispo freut sich, jetzt ist mein Konto wieder auf dem Stand, auf dem es normalerweise immer am Jahresanfang ist. (Wo dann die Jahreszahlungen, der CCC und Co. auf die Bilanz drücken) Nicht wirklich gut, aber auch nicht so heftig schlecht.

Jetzt werde ich nur noch so schnell wie möglich meine Steuererklärung machen, dann habe ich alles Geld mobilisiert, was ich erhalten kann ;-)

[more]   Comments (0)

Januar 1, 2007

Nochmal ein frohes Neues!

Ich komme gerade "nach Hause" zurück (In Anführungszeichen, weil ich ja in Hamburg bin). Wir haben einen interessanten Abend verbracht. Er lief etwas anders ab, als ursprünglich geplant. Eigentlich wollten wir auf eine Party, aber das hatte sich kurzfristig zerschlagen (wir waren nicht die Einzigen, wie wir später feststellten).

Wir verbrachten also die ersten Stunden - bis etwa 23 Uhr - bei Magda und gingen dann in die Hafencity an die entlegenste Stelle, die es dort gibt. Dort warteten wir bis Mitternacht. Mit uns warteten eine Handvoll Leute, insbesondere eine Person, die mit einem Rucksack gekommen war. Wir sind dann ins Gespräch gekommen, da teilte er uns mit, dass er eigentlich auf eine Party wollte, sich dies aber zerschlagen hatte, da ebenfalls seine Ex und ihr neuer Partner dort hinkommen wollte. Also hatte er sich kurzfristig an der Tankstelle eine Flasche Sekt gekauft und hat das Feuerwerk (das er im Rucksack gehabt hatte) alleine gestartet.

Als es endlich Mitternacht war, war es ein echt beeindruckendes Erlebnis. Alle Schiffe auf der Elbe betätigten ihr Horn und über Hamburg brannte ein eindrucksvolles Feuerwerk ab. Das Einzige, das uns am Genuss störte, war das miese Wetter. Es regnete und stürmte massiv. So liefen wir nach Mitternacht zurück in die Wohnung, um uns dann in das Hamburger Nachtleben zu stürzen, genauer gesagt in den "Tunnel" eine Trance-Disco. Ja, ihr habt richtig gelesen, das Vögelchen war das erste Mal in seinem Leben in so einem Schuppen. Es war echt interessant, zum einen schon deswegen, weil ich bis auf zwei Ausnahmen keines der Lieder kannte (aber die Musik erträglich war - es gibt Musikrichtungen, die ich weniger mag), zum anderen war es spassig, die Leute zu beobachten, außerdem habe ich gegen Ende dann endlich Anstalten gemacht, mich ein wenig zur Musik zu bewegen. (Richtig tanzen tue ich nicht - das sieht bei mir aus wie spastische Zuckungen finde ich) "Zum Ende" steht für kurz vor 6 Uhr, wir waren über dreieinhalb Stunden dort gewesen - was mir erst bewusst wurde, als wir den Laden verließen.

So und jetzt macht Magda noch schnell Rührei, dann ist der Abend abgeschlossen und das Jahr 2007 kann anfangen.

(Das "fiiiiiiieeeeep" im Titel kommt übrigens von meinem linken Ohr, was die Musik nicht ganz so gut überstanden hat - es war doch recht laut dort)

[more]   Comments (0)

Dezember 31, 2006

Euch allen ein frohes neues Jahr! Das Jahr 2006 war für mich privat irgendwie durchwachsen, auf alle Fälle recht stürmisch. Vieles hat sich geändert, einiges ist beim Alten geblieben. Das galt nicht nur für mich und mein Umfeld, auch Deutschland hat sich verändert. Nach der WM ging dann doch endlich irgendwie der Ruck durch Deutschland, der lange auf sich hat warten lassen. Die Stimmung ist jetzt irgendwie eine andere, wobei für mich persönlich auch schon die letzten Jahre nichts waren, wo ich pessimistisch zurückgeblickt hatte, aber die Gesamtstimmung der Deutschen war ja nicht so prall. Nachdem also für viele das Jahr 2006 eine gute Wendung genommen hatte, wünsche ich euch (und mir), dass das Jahr 2007 das Jahr sein wird, in dem dann endlich auch der Rest eurer (und meiner) Wünsche erfüllt werden.

[more]   Comments (0)

Dezember 31, 2006

So, der Berlin-Marathon ist überstanden, 4 Tage schlafen zu teilweise unmöglichsten Zeiten, auf Isomatte und Fussboden in einer leerstehenden Wohnung, mit Junk-Food und Co.

Ich bin jetzt in Hamburg und werde mal sehen, was mich so um Sylvester herum erwartet. Wir waren eben bei Gosch im Hauptbahnhof - die haben jetzt schon Party gemacht, mit Polonaise, lauter Stimmungsmusik und teilweise recht angeheiterten Mitarbeitern - echt lustig. Das hat so richtig Stimmung auf den Abend gemacht.

P.S.: Zum 23C3: Ich werde mal schauen, wie es mir morgen ergeht. Je nachdem werde ich die Bilder dann zusammenstellen und online stellen.

[more]   Comments (0)

Dezember 28, 2006

Grüße aus Berlin!

Ich bin seit gestern in Berlin und besuche den 23C3, den jährlichen Kongress des CCC. Im Moment sitze ich in einem Vortrag über World of Warcraft. Nicht, dass ich das jemals spielen würde, aber interessant ist das schon.

Und weswegen ich gerade jetzt schreibe: In diesem Moment hat es in Berlin angefangen zu schneien. Letztendlich hat der Winter also doch noch Einzug gehalten.

Mehr zum 23C3 vielleicht nachher, vielleicht kann ich in einer ruhigen Minute mal ein paar Bilder zusammenstellen und veröffentlichen.

[more]   Comments (0)

Dezember 24, 2006

So, dann ist es doch endlich wieder geschafft, wir haben den Einkaufswahn überstanden, müssen keine Weihnachtsmusikdauerbeschallung in der Stadt, im Radio und TV mehr ertragen - jetzt kann das Entspannen anfangen, denn zum Glück ist der 24. diesmal ja ein arbeitsfreier Tag. Keine Panikkäufe mehr kurz vor Ladenschluss, keine gehetzten Menschen. Der diesjährige 24. hat alles, um ein schöner Tag zu werden - bis auf den fehlenden Schnee, aber man kann ja nicht alles haben.

Naja, dann wünsche ich euch auf diesem Weg alles, was so diese Tage halt gewünscht wird, zusätzlich ein wenig Ruhe und Besinnlichkeit und ein wenig weniger Kommerz.

[more]   Comments (0)

designed by musteradresse.com Impressum Erstellt von: Michael Vogel