Tagebucharchiv

September 22, 2006

Da haben wir ihn also, den letzten Sommertag des Jahres. Für einige war es "der Sommer unseres Lebens", bei mir war er eher stressig (so mit Jobwechsel und so). Wie auch immer, der Sommer ist vorbei.

Und was sehe ich da gestern passend im Supermarkt? Richtig, Weihnachtsartikel ... (Kann mal jemand in meinem Tagebuch nachschauen, wann letztes Jahr die ersten Artikel kamen?)

Dann noch was Anderes: Ich hab' mir die letzte Woche einen DVB-t-Stick gegönnt, und wenn es auch heißt, dass in Celle der Empfang nur durch Hochantenne gesichert sei, habe ich doch auch nur mit einer kleinen Antenne im Fenster einen stabilen Empfang - von der ARD abgesehen, die ich überhaupt nicht bekomme.

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September 15, 2006

Habt ihr auch die Schlagzeilen in den letzten Tagen mitbekommen? Schon wieder ist vergammeltes Fleisch in den Handel gekommen und so weiter ...

Ich bezeichne mich derzeit als "Teilzeit-Vegetarier", d.h. ich esse schon seit fast einem Jahr zuhause ausschließlich vegetarisch (ovo-lacto) und auch wenn ich unterwegs bin, esse ich grundsätzlich kein Fleisch. Ausnahmen sind bei mir derzeit, wenn ich irgendwo eingeladen werde oder wenn ich irgendwo bin, wo die vegetarische Auswahl doch arg gering ist.

Ich bin am Überlegen, da den letzten Schritt zu machen ...

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September 3, 2006

Ich habe keine DSL-Flatrate. Das mag verwunderlich sein, werden die einem doch mittlerweile für praktisch lau nachgeworfen. Es ist aber so, dass mein DSL-Provider (IN-Berlin) ein paar Leistungen bietet, die ihn auszeichnen. (Feste IP-Adresse, direkte Mailzustellung, Hosten meiner Homepage, Shellzugang ...)

Wie auch immer, ich habe keine Flatrate, sondern einen Volumentarif mit Freivolumen. Normalerweise erreiche ich die nicht. In letzter Zeit jedoch stieg der tägliche Traffic merklich an, ohne dass ich wirklich etwas geändert hatte. Ich lag gestern - obwohl ich nichts am Rechner getan hatte - bei 224 MB. Ich habe dann über Nacht diverse Dinge deaktiviert (eingehende Ports, ein paar Dienste, die auf meinem Server laufen) und habe dann heute morgen festgestellt, woran es liegt (bzw. wahrscheinlich liegt)

Ich habe mehr als einen Mailaccount. Bei einem dieser Accounts werden mir die Mails nicht zugestellt, ich muss sie mir abholen. Damit sie aber auf meinem lokalen Mailserver langen, müssen sie per Programm diesem Mailserver zugestellt werden. Nun erhalte ich darüber auch Spam, hatte aber meinen Mailserver so eingestellt, dass er teilweise schon direkt die Annahme verweigerte. Also hat alle 5 Minuten das Script die Mails per POP3 komplett runtergeladen, hat versucht, sie meinem lokalen Mailserver unterzuschieben, der hat die Annahme verweigert. Da er die Annahme verweigerte, hat das Script die Mails auch nicht vom entfernten Mailserver gelöscht - die Folge: Es sammelten sich immer mehr Mails an, die alle 5 Minuten runtergeladen wurden.

Am Ende waren es 21 Mails, was ja erstmal nicht besonders viel ist. Auch, dass die Mails zusammen etwa 631 KB groß waren, klingt nicht viel. Und jetzt mal den Taschenrechner anspitzen:

Ich hole alle 5 Minuten Mails ab. Das macht 12 Abholungen die Stunde, das sind 288 Abholungen am Tag. 288 mal 631 KB ergibt einen Gesamtverbrauch von 181 MB ...

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August 25, 2006

So, ich bin gerade wieder zurück in Celle. Von Mittwoch bis Freitag hatte ich einen Kunden geschult - spassigerweise in einem Programm, was ich eigentlich auch noch nicht so recht kenne ;-) Laut meinem Chef - der am dritten Tag dabei war - war ich aber dennoch gut (wobei ich fand, dass ich die anderen Tage besser war).

Das aber nur am Rande. Gestern habe ich zwei Anrufe erhalten. Zum einen hatte am Abend Jump bei mir angerufen. Ich bin seit ein paar Tagen Musiktester beim Sender (jeder kann sich anmelden) und der Moderator wollte meine Meinung zu einem Titel befragen. Also spielten wir das ein wenig durch, dann startete er die Aufnahme, ich sagte brav meine Meinung zum Titel, dann nahm er die Aufnahme, hat sie zurechtgeschnitten und sendete sie dann zwei Minuten später - leider konnte ich es nicht hören, da ich außerhalb des Sendegebiets war. Ist schon irgendwie lustig.

Weniger lustig war der Anruf, den ich ein paar Stunden zuvor erhalten hatte. Die Sicherheitsabteilung meiner (einen) Kreditkartenfirma meldete sich und fragte mich, ob ich die letzten Tage irgendwelche Wettfirmen per Kreditkarte bezahlt hätte - was ich nicht getan habe.

D.h. meine Kreditkarte wurde mißbraucht. Nun, es blieb nur ein kurzer Schrecken, denn zum einen hatte es die Kreditkartenfirma selber entdeckt - mein Lob an dieser Stelle für die schnelle Reaktion - zum anderen entstehen mir keinerlei Kosten. Ich muss lediglich nächste Woche eine Erklärung unterschreiben (sicherlich die, dass ich die Zahlungen nicht getätigt habe) und erhalte eine neue Karte, solange ist diese Karte gesperrt. Da ich noch zwei andere Kreditkarten habe (wenn ich soviel Geld wie Kreditkarten hätte, wäre ich reich), habe ich genügend Ausweichmöglichkeiten. Bleibt die Frage, wo der Mißbrauch der Daten durchgeführt wurde, d.h. wie die bösen Jungs an meine Daten gekommen sind.

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August 20, 2006

Gestern hat Magda ihren Geburtstag nachgefeiert - mit ein paar Hindernissen, gelinde gesagt. ;-)

Das eine war ihre Arbeit. Sie arbeitet im Callcenter und musste am Samstag leider bis 14 Uhr arbeiten. Das Wetter in Hamburg war zu dem Zeitpunkt teilweise richtig freundlich, die Sonne schien und es versprach ein schöner Tag zu werden. Nach der Arbeit haben wir dann Grillgut (Salate, Fleisch, Geschirr ...) besorgt und sind auf zum Elbstrand.

Kaum, dass wir dort angekommen waren, zog sich der Himmel zu. Die anderen, die dort grillten, zogen sich in Feigheit vor dem Feind "Wetter" zurück, nur wir blieben standhaft - oder genauer gesagt: unschlüssig ;-)

Prasselnder Regen forderte dann eine schnelle Reaktion, also brachen wir fluchtartig auf - um vor unseren Wagen unter viel zu wenigen Regenschirmen wiederum zu verharren und zu überlegen, was wir tun könnten. Wir verabredeten dann, uns bei Magda zu treffen.

Auf dem Weg dorthin klarte der Himmel plötzlich auf, also fuhren wir an den Straßenrand (ein MX5, ein smart und Magdas Fiesta), versuchten, die anderen zu erreichen und zu schauen, ob wir jetzt nicht doch grillen könnten - nur war der mit dem Grill nach Hause gefahren.

Langer Rede, kurzer Sinn. Nachdem wir die Idee des Grillens - trotz des mittlerweile guten Wetters - verwarfen, trafen wir uns in magdas Wohnung und schmissen das Fleisch in die Pfanne statt auf den Grill.

Plötzlich erhielt eine ihrer Freundinnen einen Anruf ihres Freundes. Sie zieht derzeit von Hamburg nach Deggendorf - im tiefsten Bayern. Ihr Freund war mit dem LKW zwischen Fulda und Würzburg, und hatte gerade festgestellt, dass er die Wohnungsschlüssel der neuen Wohnung vergessen hatte. Wir haben uns dann also im Krisenmanagement geübt und haben überlegt, was wir tun könnten:

Mit dem Auto hinterher fahren, mit dem Zug hinterherfahren, vor Ort einen Schlüsseldienst rufen, den Schlüssel per Express versenden ...

Durch dieses Ereignis löste sich die Gesellschaft dann doch eher schnell auf. Magda hatte aber verständlicherweise keine Lust, schon recht früh alleine in der Wohnung zu hocken, also sind wir zum Hamburger Dom (eine Art Rummelplatz) aufgebrochen und sind dort rumgelaufen und haben ein paar Attraktionen besucht (genauer gesagt, hat Magda sie meistens besucht, mein Magen ist dann doch empfindlicher).

In ihrer Wohnung angekommen, versuchten wir uns noch in der richtigen Absynth-Zeremonie, so mit Zucker auf Löffel, in Brand setzen usw. Das Problem dabei war das Feuerzeug, dem ständig das Gas ausgegangen war - und wir anscheinend zu blöd zum Nachfüllen waren.

Der Abend endete dann so gegen halb 4, als ich Magda endlich dazu überreden konnte, das Sofa im Wohnzimmer zu räumen (auf dem ich schlafen wollte) und in ihr Schlafzimmer umzuziehen.

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August 6, 2006

Ich war diese Woche (Donnerstag) wieder auswärts bei einem Kunden. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, ein wenig zu lesen, heute morgen bin ich dann fertig geworden.

701 Seiten, Dan Brown, Illuminati. Ja, war wirklich gut zu lesen, spannend, und es wirkte auch gut recherchiert. Teilweise waren einige Dinge vorhersehbar, aber auch nur teilweise, meistens nicht wirklich.

Am Ende des Buches war dann auch noch eine Leseprobe von "Sakrileg" (was vor ein paar Monaten im Kino war). Es klingt ja ganz nett, jedoch habe ich die Befürchtung, dass Dan Brown da einfach die schon bekannten Figuren in ein ähnliches Szenario gepresst hat und nicht wirklich Neues geschaffen hat.

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Juli 26, 2006

Ich war heute mit meinem Chef bei einem Kunden, so weit, so gut. Wir sind mit der Bahn gefahren, so weit, so gut. Die Bahn hatte Probleme, so weit, so klar ;-)

Die Rückfahrt wurde dann sehr, sehr spaßig, letztendlich war es ein heiteres Anschlußraten, aber wir sind dann fast pünktlich in Celle angekommen - obwohl wir derbe Verspätung hatten - alles dank drei Quietscheenten.

ich weiß gar nicht mehr, in wieviel verschiedenen ICEs wir am Ende waren. Wir sind auf alle Fälle in Frankfurt umgestiegen - zu einem Anschlußzug, den wir eigentlich nicht mehr hätten bekommen können. In Fulda ging es zum nächsten Zug. Vor Frankfurt sollten wir eigentlich umsteigen, um nach Hannover zu kommen - zum Glück haben wir es nicht getan, denn unser Zug hatte dann in Fulda "nur" 20 Minuten Verspätung - der andere aber 45 Minuten.

Dann - kurz vor Göttingen - meinte mein Chef zur Schaffnerin, dass sie eine Qietscheente bekommen würde, wenn wir einen Sonderhalt in Celle machen würden - in Celle halten keine ICEs. Ich weiß, ich hätte der Schaffnerin ein Haus in der Toscana versprechen können - sie hätte nichts getan. Aber mein Chef lockte mit den Entchen und wir bekamen unserern Halt in Celle, echt krank ;-)

Im Zug hatten wir dann noch andere Leidensgenossen. Einen Jungchef einer Heizungsbaufirma und eine Lehrerin für schwererziehbare Kinder. Die hatte wiederum etwas sehr Nettes erlebt. Ihr ist auf der Bahnfahrt nach Kassel ein Baum in den Zug gefallen. Sie hatten noch gesehen, wie der Blitz in den Baum geschossen war, dann flog der Baum über den Zug krachte hinein. Wenn ich sie richtig verstanden habe, riß er dabei die komplette Oberleitung weg und war nur wenige Millimeter vom Zugführer entfernt - der dann erstmal eine rauchen musste ... Sie hatte dann eine Verspätung von über 6 Stunden. Aber auch ohne den Baum wäre es kaum weiter gegangen, denn wenige Minuten vor ihr waren wohl zwei Züge ineinander gekracht.

Ein spaßiger Tag ;-)

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Juli 20, 2006

Oder doch eher Fieber ... Nein, ich bin nicht krank - höchstens das Wetter. Heute auf dem Weg nach Hause meinte mein Auto mir zeigen zu müssen, dass wir draussen 38° hatten. Ich habe mir dann sagen lassen, dass ein öffentliches Thermometer in der Innenstadt (genauer gesagt, das an der Union) gegen Mittag 41,5° angezeigt hat.

Puh ... Das dürfte auch der Temperatur im Büro entsprochen haben. Zum Nachmittag hin wurde es dann doch schwieriger mit der Konzentration.

Zum Abend hin wurde es dann bedeckt und ich hab gehofft, dass ein erlösender Regen kommen würde. Aber im Moment ist es 21:41, der Himmel ist zwar dicht, aber es sieht nicht so aus, als ob da was kommen würde. (Obwohl es vorhin ein paar mal leicht gedonnert hatte)

Kleiner Nachtrag: Sorry, dass es so lange mit einem neuen Eintrag gedauert hat. Im Moment bin ich gerade groß dabei, für meinen neuen Roman zu recherchieren. Ich habe da jetzt in einem Teilbereich tatkräftige Hilfe bekommen und es geht massiv voran. Ich hoffe, dass ich dann bald auch mit dem Schreiben richtig anfangen kann, ich muss mir mal bei Zeiten eine Liste der noch fehlenden Punkte machen.

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Juli 7, 2006

Es ist mir etwas gelungen, was ich schon Jahre lang nicht mehr geschafft habe, ich habe alle Mails aus meiner Inbox beantwortet, die älteste Mail dort war von Mai 2005 ;-)

Mal sehen, wie schnell sich das wieder füllt.

Ich bin übrigens heute morgen zu spät aufgewacht, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

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Juli 6, 2006

Und ich habe sie dringend nötig, wenn ich so in den Spiegel schaue ;-)

Ich wiege im Moment um die 76 Kilo, was meiner Meinung nach etwa 3-4 Kilo zuviel ist. Da muss ich was gegen tun. Nicht nur den Sport, wie ich es gestern geschrieben habe, nein, heute habe ich mich dann aufs Rad geschwungen und bin zur Arbeit gefahren, fast 8 Kilometer eine Strecke, dann natürlich zurück (übrigens im Durchschnitt mit etwa 20km/h) zusammen mit den 8 Kilometern von gestern (die ich - zusammen mit dem Sport - beim Fahren heute gemerkt hatte) machen dann 24 Kilometer auf dem Fahrrad innerhalb von 24 Stunden. Mal sehen, ob ich mich weiter motivieren kann.

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