Tagebucharchiv


Januar 1, 2008 17:16:30
Neues Jahr, neues Glück

Ein frohes neues Jahr aus Hamburg! Endlich ist das Jahr 2007 abgeschlossen, ein neues Jahr hat angefangen und vieles hat sich geändert. Ein neuer Job wird mich morgen erwarten, eine neue Wohnung wird kommen. Ich hoffe, wieder mehr Zeit für stagePRESS zu haben, vielleicht schaffe ich es auch endlich mal wieder, meine Geschichten weiterzuschreiben.

Sylvester haben wir (Magda, Magdas Schwester und ich) am Hühnerposten verbracht. Das ist eine "Event-Location" in Hamburg - netterweise in Fußreichweite von Magdas Wohnung. Wir kamen so gegen 23 Uhr an - und standen in einer langen Schlange von Menschen, die rein wollten - die erste organisatorische Panne. Sie haben nicht mal die Schlangen getrennt zwischen denen, die schon Karten hatten und denen, die noch welche kaufen mussten. Die Sicherheitsmaßnahmen waren auch ... rudimentär. Zwar war angekündigt worden, dass man keine Video- und Filmaufnahmen machen dürfe, keine Glasflaschen, sowie Feuerwerkskörper mitnehmen dürfe etc. Und was geschah? Nichts. Ich bin kein Freund übertriebener Sicherheitsmaßnahmen - das dürfte den regelmäßigen Lesern klar sein - aber wenn so viele Menschen zusammenkommen - gerade zu Sylvester - dann können da leicht Aggressionen entstehen und zu Sylvester könnten sich einige Leute in ihrem besoffenen Kopf denken, ein paar Böller in der Masse zu entzünden - deswegen darf man da schon schauen, was die Leute dabei haben.

Die nächste Panne war an der Garderobe, die nicht auf die Menge an Personen eingestellt war, die ihre Kleidung loswerden wollte - wo man sich auch fragt, wieso nicht. Es wurden ja Karten im Vorverkauf verkauft, dementsprechend konnte man doch sehen, wie viele Menschen kommen würden.

Dann waren die Leute an der Bar für Mischgetränke total überfordert, wenigstens war die Bierbar schneller (es war ein "all inclusive"-Event). Die Toiletten waren auch ... nett. Erheblich zuwenige für zu viele Menschen.

Wenigstens die Musik war gut - "Final Countdown" zu Mitternacht und so. Es wurde ein netter Mix aus dem besten aus den 80ern bis in die Neuzeit gespielt - bis gegen 1:30, als mit "Thunderstruck" ein weiterer Knaller gespielt wurde ...

Und dann fing das Grauen an. Schlager, Techno und ähnlicher Müll im wilden Wechsel. In den alternativen Discos wurde Hip-Hop gespielt (überhaupt nicht mein Fall) in der anderen Disco war die Musik zwar i.O., aber es war übervoll und die Menschen rempelten wild umher.

Also beschlossen wir gegen 2:15 abzuhauen. Noch kurz zu McDonalds, etwas essen (von einem besoffenen Polen angesprochen werden) und ab nach Hause.

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