Avatar - Eindrucksvolle Bilder zum Träumen
So, ich komme eben gerade aus dem Kino wieder, wie so häufig in den letzten Wochen. Diesmal war Avatar an der Reihe. Die Kritiker haben in einer Richtung Recht: Der Film ist kein handlungsschwangerer Epos, er lebt von seinen Bildern - und die sind eindrucksvoll.
Zu keiner Sekunde hat man das Gefühl, dass irgendetwas aus dem Computer stammen würde. Wer sich darauf einlässt (nicht so wie meinen beiden die ganze Zeit über quasselnden Sitznachbarn), taucht in die Welt von Pandora ein. Man empfindet mit den Ureinwohnern und erlebt, wieso die Menschen unerwünschte Eindringlinge sind, die den Einwohnern nichts bieten können.
Und hier offenbart sich auch der Unterschied zu einem anderen Film, der auch nicht mit Effekten geizt - 2012. Bei 2012 fliegen die Effekte so an einem vorbei, bei Avatar ist man mittendrin (was sicherlich auch, aber nicht nur am 3D liegt).
Im Gegensatz zu 2012 kann man bei Avatar nach dem Ende des Films die Geschichte weiterleben. Man kann sich vorstellen, was in Zukunft geschehen könnte - und ein Avatar 2 ist durchaus vorstellbar und die Welt würde wohl auch genug Stoff dazu liefern.
Mir hat der Film gefallen.
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